Ein nicht garantiertes Leben in größter Dankbarkeit und voller Sorgen

Ein nicht garantiertes Leben in größter Dankbarkeit und voller Sorgen

vor 1 Jahr
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Beschreibung

vor 1 Jahr

Ein nicht garantiertes Leben in größter Dankbarkeit und voller
Sorgen


Hilpoltstein der, 02. April 2025 um 9.23 Uhr - Mittwoch
(Geburtstag: Jessy 37. Jahre)





Heute öffnete ich meine Augen und machte mir zunächst bewusst,
dass mein Herz komisch ist. Es entspricht also nicht dem üblichen
Rhythmus. Ich horchte in mich rein und merkte, dass ich
beunruhigt bin. Doch welche der tausenden Baustellen meines
Lebens bringt mich heute in die morgendliche Unruhe? 





Baustelle Leben - selbst die beste Planung schützt nicht vor dem
Menschen und seinen Emotionen.





Machen wir uns nichts vor, das Leben ist ein Spektakel und rein
mit der Macht unserer Gedanken haben wir die Möglichkeit, unser
Leben zu formen. Doch bevor wir diese Macht bewusst wahrnehmen
und spielen können, sind wir ausgeliefert. Nicht etwa dem Leben,
sondern unseren Eltern oder und deren Vertretern. Manche haben
keine Eltern und sind dementsprechend den Erziehungsberechtigten
ausgeliefert. Ich schreibe es so drastisch, da es nahezu eine
Geburten-Lotterie ist, wo wir hineingeboren werden. Wir
Menschlein können uns im Leben alles aussuchen, aber wann und wo
wir geboren werden und wer unsere Eltern sind, können wir uns
zunächst nicht aussuchen und hier beginnt die Symphonie des
Lebens. Entweder hast du Glück und du hast gute Eltern oder du
hast Pech und du hast schlechte Eltern. 





Das Spannende ist, dass weder das eine noch das andere gut oder
schlecht ist… wie? Du hast es doch gerade bewertet - stimmt, ich
Mensch… und betrachten wir uns aus der Metaperspektive und damit
meine ich nicht durch Mark Zuckerbergs Brille, sondern durch
unser höheres Selbst, dann erkennen wir einmal (Gnothi Seauton),
dass grundsätzlich alles in Ordnung ist, so wie es ist. 





Ja klar Corni… das lässt sich in einer vornehmlichen Situation so
einfach sagen… nun, was soll ich sagen, du hast recht:
Philosophie wird in Frieden geboren und durch das Leben aus Krieg
und Frieden geprägt und das Schöne daran: Die Philosophie ist
bereits geboren, somit kann kommen was will, sie wird erst mit
der Menschheit selbst untergehen. Wenn der letzte Mensch seinen
Atemzug getan hat, dann stirbt auch die Philosophie und
transformiert in die Unendlichkeit. 





Ich darf sagen, ich habe Glück. Meine Eltern, obwohl “Ausländer”,
keine Akademiker, nicht reich, sind das größte Geschenk, was mein
Mensch erfahren darf und einmal erfahren durfte. Denn all diese
von Außen betrachtenden Merkmale, wie zuvor genannt und viele
weitere dazu, sind nicht die grundlegenden Umstände für das
Mensch-Sein, am Ende kommt es auf das Innere an und hier sind
meine Eltern gesegnet: Voller Liebe, voller Mut, voller Weisheit,
voller Glaube, voller Ehre, voller Respekt, voller Disziplin,
voller Freude, voller Sorge, voller Angst, voller Zweifel, voller
Wut, voller Mensch ️ 


Kein Mensch ist Perfekt, … kein Mensch wird je ohne Angst,
Zweifel, Sorgen oder Wut sein, die Frage ist jedoch, in welche
Richtung UND WIE LANGE wird die Waage des Menschen in welche
Richtung sich neigen? 





Und nun sind wir inmitten der Tatsache, dass wir unsere Eltern
vornehmlich nicht aussuchen können, zumindest als Mensch, lange
zuvor haben wir sie uns bereits ausgesucht, denn in dieser
Familie ist es unsere Aufgabe uns zum Menschen zu entwickeln und
dabei ist die Erfahrung das A & O und damit das Alpha und
Omega und das bedeutet: Der Anfang und das Ende - wo wir
herkommen, gehen wir hin. 


Die ersten 7 - 14 Jahre sind wir also mindestens unseren
Erziehungsberechtigten "ausgeliefert", ob in guten oder
schlechten Zeiten - es ist wie es ist. 


In der Vergangenheit und auch Heute, waren es schon immer
“Mentoren” z.B. herausragende Persönlichkeiten, die junge
Menschen zum weiter Denken brachten: ob der Meister in der Lehre
oder der philosophische Knecht auf dem Feld, die liebevolle
Köchin in der Hausküche oder heute der smarte Medien Content
Creator auf den einschlägigen Social Medias… gestern war das
übrigens die Bravo… Die Welt ist nicht verloren und solange es
Menschen gibt, die Ihre Kunst und Gedanken aller Art und Weise in
die Welt bringen, solange wird es Philosophie geben. In unserer
heutigen Zeit, in welcher vermutlich jeder zweite ein Smartphone
besitzt und vielleicht jeder 100. es auch Smart nutzt, noch
einfacher als vor 100 oder 1000 Jahren - alles ist gut. 





So sind wir also für immer die Macher unserer Gedanken und damit
unserer Handlungen. Denn erinnert euch bitte daran:





Unsere Gedanken formen unsere Worte


Unsere Worte formen unsere Handlungen


Unsere Handlungen formen unser Heute





Und erinnert euch bitte auch hieran: 





Ich bin das Ergebnis meiner Gewohnheiten. 





Schau dich um, kannst du, wenn du dich nun umschaust, mit einem
Lächeln dich darüber freuen? Oder gehörst du zu denen die nun
klar wird, dass sie nicht lächeln, gar vielleicht düster um Ihr
Herz wird? 


All dies, ob mit oder ohne Lächeln - ist der Umstand der
Tatsache, dass dich deine bewussten oder unbewussten Gewohnheiten
in dieses Jetzt brachten.





Sollte nun kein Lächeln auf deinem Gesicht gewesen sein, darf ich
dir versichern, dieses Lächeln ist keine Selbstverständlichkeit.
Dieses Lächeln ist selbst in der Welt der lächelnden, oft
vergessen und folgendes haben beide Welten gemeinsam: Nur über
das bewusste Wahrnehmen und Dankbar sein können wir uns daran
erinnern, wofür wir gerade dankbar sein dürfen.





So öffnete ich heute Morgen mit diesem beunruhigenden Herzschlag
meine Äuglein. Ich nahm es wahr. Denn es ist für mich eine
Information. Ich ging in das Jetzt und hörte in mich. Millionen
Dinge zu tun, zu erledigen… Das ist meine Gewohnheit - ich schaue
mich um. Jetzt kommt meine Frau in das Schlafzimmer und
verabschiedet sich voller Liebe von mir in Ihren Arbeitstag. Wir
umarmen uns. Wir küssen uns. Wir genießen unsere Nähe. Wir
witzeln und spaßeln. Sie geht und hinterlässt in diesem
Augenblick nicht nur einen wohlriechenden Duft in meiner Nase und
im Zimmer, sondern bringt allein mit der Liebe mein Herz in Ruhe.
Ich fühle es. Ich merke den Unterschied und schließe die Augen.
Stelle mir die Frage: Wie beginnt wohl Sokrates seinen Tag? Und
er antwortet auf eine einfache Art und Weise: Mit Dankbarkeit.





Ich schließe meine Augen und danke Gott für die zwei Geschenke,
die ich heute öffnen durfte: Meine Augen. Ich fühle meinen Körper
und danke, dass ich meine Muskeln spüre, die ich gestern beim
Basketball spielen trainieren durfte. Ich spüre meine Nase und
rieche meine Frau und danke für meine mir anvertraute Ehefrau -
Die Eine. Ich danke für das Strahlen der Sonne. Und ich merke mit
jedem Augenblick, wie sich der stürmische Ozean meines Herzen in
einen still dahin wellenden Ozean verwandelt.





Ich reiße die Bettdecke von meinem prächtigen Leib, ziehe meine
Batman-Schlappen an, meinen Batman Bademantel und gehe zum
Fenster. Öffne es und lasse die frische Luft des Tages in einem
Raum voller Liebe und Hoffnung, Dankbarkeit und Mut: Mein Leben,
einströmen.





Ich freue mich wenn ich Dich mit dieser kleinen Geschichte
motivieren und inspirieren kann. Teile gerne diesen Beitrag mit
deinen Liebsten und mit deinen Unliebsten ;) Ich liebe die
Philosophie und lebe meine Muße und teile gerne meine Ge-DANKE-n
mit Dir.





Gott segne Dich - Such dir deinen Gott selbst aus. 





Corni DER verrückte Bauingenieur aka. Mister Denk…mal





Cornelius Tarnai





10.03 Uhr Hip - Ende.






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