Die Koalition der „Willigen“ und der „Friedens“plan | Von Uwe Froschauer
21 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Monaten
Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.
Die Frage ist: gewillt zu was?
Der 28-Punkte‑Friedensplan der USA
Der von den USA vorgeschlagene 28-Punkte‑Friedensplan für die
Ukraine sah unter anderem vor, dass die Ukraine bestimmte Gebiete
abtritt, insbesondere die Regionen (Oblaste) Luhansk und Donezk
im Donbas, ihre Streitkräfte reduziert, und auf einen
NATO-Beitritt verzichtet.
Diese Fassung hätte die russische Kontrolle über die Krim,
Luhansk und Donezk anerkannt, einschließlich Gebieten, die das
russische Militär noch nicht besetzt hat, und hätte gleichzeitig
den Status von Cherson und Saporischschja an der Kontaktlinie
eingefroren. Die Bestimmungen würden die ukrainischen
Streitkräfte von 800.000 Soldaten auf 600.000 Soldaten begrenzen,
sowie einen NATO-Beitritt der Ukraine ausschließen und dem Land
Sicherheitsgarantien gewähren. Sie beinhalten außerdem Maßnahmen
zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die sehr zum Vorteil der USA
gereichen würden, sowie zum Wiederaufbau und zu humanitären
Fragen wie zum Beispiel einem Gefangenenaustausch.
In meinen Augen ist das ein realistischer Plan – mit Ausnahme der
unbegründeten Vorteilsverschaffung für die USA –, da Russland den
vom Westen provozierten Krieg in militärischer Sicht eindeutig
gewonnen hat, egal was die europäischen „Spitzenpolitiker“
diverser Regierungen uns einreden wollen.
Der europäische Gegenvorschlag – die wichtigsten
Punkte
Nach massiver Kritik — insbesondere aus Europa — wurde der Plan
überarbeitet: Es gibt inzwischen eine „modifizierte“ Version
(„revised peace framework“). Einige der umstrittenen Vorschläge
sind abgeschwächt oder gestrichen worden.
Die europäischen Verbündeten der Ukraine legten einen
Gegenvorschlag zum US-Vorschlag vor, der zentrale europäische
bzw. ukrainische Anliegen stärker berücksichtigen soll. Meines
Erachtens hat das Gefolge des nicht mehr amtierenden
bellizistischen Biden-Regimes – die europäischen Kriegstreiber,
insbesondere die Regierungschefs von Großbritannien, Frankreich
und Deutschland sowie die Spitze der EU, vertreten durch Ursula
von der Leyen – keinerlei Mitspracherecht bei den
Friedensverhandlungen, weil sie es waren, die den Krieg durch
unsinnige, tötende und steuerfinanzierte Waffenlieferungen
aufrechterhielten trotz Verhandlungsangeboten seitens Russlands.
Der europäische Vorschlag zum Friedensplan für die Ukraine
beinhaltet derzeit (Stand Ende November 2025) vornehmlich
folgende Vorschläge:
Es soll keinen erzwungenen Gebietstransfer geben und territoriale
Verhandlungen sollen erst nach einem bedingungslosen
Waffenstillstand erfolgen. Als Verhandlungsbasis soll die
aktuelle „Line of Contact“ (die gegenwärtige Frontlinie) gelten.
Darauf lässt sich Russland mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit nicht ein. Und das weiß die Koalition der
„Willigen“.
Mein Fazit: Die Europäer wollen den Krieg nicht beenden, zumal
ihre Bemühungen, eine Kriegswirtschaft aufzubauen, auf Hochtouren
laufen. Solange der Krieg läuft, und von einer herbeigeredeten
und völlig unbegründeten Kriegsgefahr für Europa geschwafelt
wird, ist der Großteil der Bevölkerung von der durch Unfähigkeit,
Dummheit sowie Macht- und Besitzgier der Politiker verursachten
Wirtschafts- und Gesellschaftskrise abgelenkt. Die Wirtschaft für
zivile Zwecke in der EU – dafür sollte Wirtschaft ausschließlich
da sein – haben unter anderem die deutsche, britische,
französische Regierung sowie die „Spitzenpolitiker“ der EU an die
Wand gefahren. Dieser „einer Kapitulation gleichkommende
Friedensplan“, dieses „Friedendiktat“, wie der US-Friedensplan in
den bellizistischen Kreisen Europas gerne genannt wird, gilt es
aus Sicht der Kriegstreiber mit allen Mittel zu verhindern.
...https://apolut.net/die-koalition-der-willigen-und-der-friedens-plan-von-uwe-froschauer/
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