#49 Die Bayrische Sowjetrepublik - und wo war Hitler?
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vor 2 Monaten
Als am 21. Februar 1919 der bayerische
Ministerpräsident Kurt Eisner auf offener Straße
erschossen wurde, geriet München in chaotische, beinahe
bürgerkriegsähnliche Zustände. Eisners Tod erschütterte den
ohnehin fragilen revolutionären Prozess, der seit November 1918
die Umformung des Königreichs Bayern in einen „Freistaat“
eingeleitet hatte. Die politische Landschaft zerfiel in
rivalisierende Lager: revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte,
gemäßigte Sozialdemokraten, konservative Monarchisten und
reaktionäre völkische Gruppen. Inmitten dieses brodelnden
politischen Klimas tauchte eine Figur auf, die später eine
zentrale – und fatale – Rolle in der deutschen Geschichte spielen
sollte: Adolf Hitler.
Zu diesem Zeitpunkt war Hitler noch ein weitgehend unbekannter
Gefreiter der ehemaligen königlich-bayerischen Armee, der nach
dem Waffenstillstand in München verblieben war. Hitlers einzigste
Motivation nach der Entlassung aus Pasewalk scheint gewesen zu
sein: Soldat bleiben, nach dem Motto, das bin ich gewöhnt, und da
habe ich einen Job. So wie er dachten viele Soldaten, die
versuchten erstmal in den Kasernen zu bleiben, es war ha zudem
sicher, da die Front nicht mehr drohte.
Hitlers Rolle in den Wochen nach Eisners
Ermordung
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