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Beschreibung
vor 5 Monaten
Wie gehen wir mit tiefgreifenden Umbrüchen um? Reagieren wir mit
Freund-Feind-Bildern, mit Beschuldigungen und Blockbildung? Sind
neue Mauern unvermeidlich? Kann vermeintliche Sicherheit nur durch
(neue) Freund-Feindbilder und "othering", Schimpfen über die
anderen, gewonnen werden? Mike Kauschke, aufgewachsen im Osten,
heute tätig als Leitender Redakteur von Evolve - Magazin für
Bewusstsein und Kultur, schöpft auch aus eigenen Erfahrungen. Als
18jähriger hat er den Systembruch der Wende hautnah erlebt und
seine Rückwirkungen als Bewusstseinsforscher verfolgt. Seine
Beobachtung: Im Umbruch braucht die Seele Zeit und Raum, sowohl um
den Verlust aller Sicherheiten und Zugehörigkeiten zu verkraften,
als auch, um selbst das Neue mitzugestalten. An beidem hat es im
Verhältnis zwischen Ost und West gefehlt. Gesellschaftlicher Wandel
will nicht nur administrativ, sondern auch seelisch gestaltet
werden. Fehlt dazu die Bereitschaft, dann entstehen neue Mauern,
hinter denen sich Zugehörigkeiten etablieren, die vom jeweiligen
Gegenüber verweigert werden. Sein Plädoyer "den Diskurs entwaffnen"
ist zugleich ein Plädoyer für die Bereitschaft, sich im Hin-Hören
und Verstehen zu üben. Gelingt dies, entsteht ein Raum, in dem ein
tiefgreifender Wandel als Chance zu neuen Synthesen genutzt werden
kann.
Freund-Feind-Bildern, mit Beschuldigungen und Blockbildung? Sind
neue Mauern unvermeidlich? Kann vermeintliche Sicherheit nur durch
(neue) Freund-Feindbilder und "othering", Schimpfen über die
anderen, gewonnen werden? Mike Kauschke, aufgewachsen im Osten,
heute tätig als Leitender Redakteur von Evolve - Magazin für
Bewusstsein und Kultur, schöpft auch aus eigenen Erfahrungen. Als
18jähriger hat er den Systembruch der Wende hautnah erlebt und
seine Rückwirkungen als Bewusstseinsforscher verfolgt. Seine
Beobachtung: Im Umbruch braucht die Seele Zeit und Raum, sowohl um
den Verlust aller Sicherheiten und Zugehörigkeiten zu verkraften,
als auch, um selbst das Neue mitzugestalten. An beidem hat es im
Verhältnis zwischen Ost und West gefehlt. Gesellschaftlicher Wandel
will nicht nur administrativ, sondern auch seelisch gestaltet
werden. Fehlt dazu die Bereitschaft, dann entstehen neue Mauern,
hinter denen sich Zugehörigkeiten etablieren, die vom jeweiligen
Gegenüber verweigert werden. Sein Plädoyer "den Diskurs entwaffnen"
ist zugleich ein Plädoyer für die Bereitschaft, sich im Hin-Hören
und Verstehen zu üben. Gelingt dies, entsteht ein Raum, in dem ein
tiefgreifender Wandel als Chance zu neuen Synthesen genutzt werden
kann.
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