Podcaster
Episoden
27.04.2026
6 Minuten
Leichtigkeit, wer würde sich nicht danach sehnen - gerade dann, wenn dunkle Wolken am Horizont auftauchen und die Schwere uns niederzudrücken scheint. Doch Leichtigkeit ist möglich - trotz und alledem. Barbara von Meibom nimmt uns mit auf die Reise hin zu mehr Leichtigkeit. Sie ist die Frucht einer persönlichen Reifung, in der das Schwere und Dunkle nicht geleugnet sondern transzendiert, überschritten und umgeformt wird. Lassen Sie sich überraschen und folgen Sie drei kurzen Podcasts auf dem Weg zur Leichtigkeit!
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31.03.2026
45 Minuten
Fremd im eigenen Land, fremd in der eigenen Familie, fremd am Lebensort - viele von uns kennen dieses Gefühl. Es schmerzt, ruft Unsicherheit hervor, will nicht zur Kenntnis genommen werden. Nähe, nach der wir uns als Menschen sehnen, scheint nicht zu gelingen und kann schließlich bedrohlich werden. In Abwandlung eines vielzitierten Satzes von Wolfgang Schmidbauer könnte man sagen: "Nähe stellt sich her, wenn man nichts dagegen tut" . Doch um Nähe zuzulassen, gerade gegenüber dem Fremden, braucht es Mut. Es ist der Mut, sich für das Neue, Unbekannte zu öffnen, die eigene Komfortzone zu verlassen, den Blick zu weiten und bereit zu sein für das Leben in seiner wundersamen Vielfalt. Im Gespräch mit Franz Rolinck erleben wir einen Menschen, den die Sehnsucht nach innerer Heimat erst ins Ausland trieb, um dann schließlich nach Jahrzehnten erneut dem Ruf in die Heimat zu folgen, die er - unerwartet - als Fremde erlebte. Wenn wir ihn auf seinen Wanderungen begleiten, begegnen wir dem Unbekannten und entdecken , wie sehr das Fremde uns im Alltäglichen begegnet, in der eigenen Familie, im Kontakt zwischen Jung und Alt, im Deutschland zwischen "Ossis" und "Wessis". Wie geht er, wie gehen wir mit dem Fremden in und um uns um? Wenn wir ihm zuhören, erleben wir ihn als einen Mutmacher, der bereit ist, an die Stärken im anderen zu glauben. Dem Fremden begegnen - mit Zuversicht und der Kraft der Verbundenheit! Das ist seine Botschaft!
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25.11.2025
48 Minuten
Wie gehen wir mit tiefgreifenden Umbrüchen um? Reagieren wir mit Freund-Feind-Bildern, mit Beschuldigungen und Blockbildung? Sind neue Mauern unvermeidlich? Kann vermeintliche Sicherheit nur durch (neue) Freund-Feindbilder und "othering", Schimpfen über die anderen, gewonnen werden? Mike Kauschke, aufgewachsen im Osten, heute tätig als Leitender Redakteur von Evolve - Magazin für Bewusstsein und Kultur, schöpft auch aus eigenen Erfahrungen. Als 18jähriger hat er den Systembruch der Wende hautnah erlebt und seine Rückwirkungen als Bewusstseinsforscher verfolgt. Seine Beobachtung: Im Umbruch braucht die Seele Zeit und Raum, sowohl um den Verlust aller Sicherheiten und Zugehörigkeiten zu verkraften, als auch, um selbst das Neue mitzugestalten. An beidem hat es im Verhältnis zwischen Ost und West gefehlt. Gesellschaftlicher Wandel will nicht nur administrativ, sondern auch seelisch gestaltet werden. Fehlt dazu die Bereitschaft, dann entstehen neue Mauern, hinter denen sich Zugehörigkeiten etablieren, die vom jeweiligen Gegenüber verweigert werden. Sein Plädoyer "den Diskurs entwaffnen" ist zugleich ein Plädoyer für die Bereitschaft, sich im Hin-Hören und Verstehen zu üben. Gelingt dies, entsteht ein Raum, in dem ein tiefgreifender Wandel als Chance zu neuen Synthesen genutzt werden kann.
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10.06.2025
39 Minuten
Ist bewusstes Altern ein Weg zur Demenzprävention? Diese Frage wirft die Demenzexpertin Bettina Wichers auf. Jahrzehnte hat sie Menschen mit Demenz begleitet, über sie geforscht, Betreuende supervidiert und unterrichtet. Dann ereilte sie selbst eine Erfahrung, in der sich ihr Ich-Bewusstsein auflöste und sie in dessen Folge bei sich Symptome beobachtete, die sie von Menschen mit Demenz kannte. Damit begann ein Leidens- und Forschungsweg, in dem sie um ihre Orientierungsfähigkeit ringen musste doch zugleich in ihrem eigenen Prozess einen grundlegenden Unterschied zwischen Demenz und bewusstem Altern feststellen konnte. Altern ist für sie ein Prozess voranschreitender Ich-Auflösung, ein Prozess, in dem der Mensch aufgerufen ist, bewusst immer mehr von dem bisherigen Selbstbild loszulassen und von der Identifikation mit Rollen und Aufgaben zu einer Gelassenheit im Sein zu gelangen, eine Qualität, die uns an der Schwelle zum Tod abverlangt wird. So spricht sie hier auch von „bewusster Ich-Auflösung“ (im Gegensatz zur unbewussten Ich-Auflösung in der Demenz). Forschend geht sie nun der Hypothese nach, dass wir Menschen die Wahl haben zwischen einerseits einem bewussten Annehmen der voranschreitenden Ich-Auflösung und andererseits einem regressiven Festhalten/Anhaften an Vorstellungen von dem individuellen Selbst, die aus der Vergangen-heit stammen. Solches Festhalten kann dann zu Orientierungsverlust führen und letztlich in einer Demenz enden. Im Gespräch mit Bettina Wichers begeben wir uns forschend auf den Weg einer Unterscheidung zwischen regressiver Demenz und bewusstem Altern; mit ihr suchen wir nach Antworten, wie wir Menschen in der einen oder anderen Situation unterstützen können und mit ihr werden ermutigt, uns für den Raum eines bewussten Alterns zu öffnen, in dem das Ich – wie ich es nenne - entwichtigt wird und sich für das Sein öffnen darf.
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08.05.2025
37 Minuten
Tiefgreifende Umbrüche - viele von uns haben sie erlebt - sei es im eigenen Leben oder weil das Schicksal uns damit konfrontiert hat. Auch wir stehen derzeit an der Schwelle zu tiefgreifenden Umbrüchen. Da lohnt es, sich zu vergegenwärtigen, wie Menschen in der Lage waren, damit konstruktiv umzugehen. Ute Puder, Künstlerin und Bildungsaktivistin, nimmt uns mit auf ihren Weg. Er begann in der DDR als hochprivilegierte Meisterschülerin an der Kunstakademie. Die Wende war für sie wie ein Aufwachen in der Fremde, ein Gefühl, "im falschen Film" zu sein. Welche Kräfte dies freisetzen kann, wieviel Begeisterung und Lebenswille daraus entstehen kann, erleben wir, wenn wir ihr zuhören. Dabei werden Fähigkeiten sichtbar, die in der gegenwärtigen Umbruchszeit not-wendend sein können: Gottvertrauen, Verbundenheit, Selbstwirksamkeit, Sinn. Heute lebt sie diese Fähigkeiten als Bildungsaktivistin im Reallabor Leipzig. Zusammen mit der Bildungsreformerin Margret Rasfeld hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, einer Pädagogik den Weg zu bereiten, die unsere Kinder zukunftsfähig macht.
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Über diesen Podcast
Wertschätzung ist die Grundlage nachhaltiger Wertschöpfung. Es ist
eine Haltung des Herzens, in der vermeintliche Gegensätze zur
Synthese gebracht werden: Wohlstand und Wohlfahrt, Macht und Liebe
- beruflich ebenso wie privat, in der Persönlichkeitsentwicklung
ebenso wie bei der Entwicklung von Organisationen und Systemen. Aus
einer Haltung der Wertschätzung werden Potenziale erkannt,
gewürdigt und zielbringend entwickelt. Wertschätzung ermöglicht
Empowerment und weckt den Wunsch, Verantwortung zu übernehmen.
Wertschätzung äußert sich in: Wahrnehmung und Einstellung Visionen
und Konzepten Strukturen und Strategien Kommunikation Interaktion
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