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Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael
Weyland

 

Thema heute:  

 

Elektromobilität zu Hause: Wallbox richtig installieren und
nutzen 

 

 

 

Wer sein E-Auto regelmäßig zu Hause laden möchte, kommt an der
Installation einer Wallbox in der Garage, im Carport oder an der
Hauswand nicht vorbei. Dabei handelt es sich um Ladestationen,
die an einer Wand oder einer Säule montiert werden. Vor der
Installation stellen sich einige Fragen: Welche technischen
Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Was kostet eine Wallbox?
Warum ist das Laden an der normalen Steckdose nicht zu empfehlen?
Und wie läuft die Installation einer Wallbox ab?

 

"Auch wenn das Aufladen eines Elektroautos grundsätzlich einfach
ist, gibt es beim heimischen Laden einige Besonderheiten zu
beachten - vor allem im Hinblick auf Sicherheit und Technik",
sagt man beim TÜV-Verband. Verbraucher sollten sich daher vor dem
Kauf und der Montage einer Ladestation gut informieren.  

 

Haushaltssteckdose nur im Notfall nutzen

Der erste Schritt zu sicherem Laden ist die Wahl der richtigen
Stromquelle. Auch wenn es auf den ersten Blick praktisch
erscheint: Das regelmäßige Laden eines E-Autos an der
herkömmlichen Haushaltssteckdose ist nicht zu empfehlen. Denn
230-Volt-Steckdosen sind in der Regel nicht für die hohe
Dauerlast ausgelegt, die beim stundenlangen Laden entsteht.
"Überhitzung und im schlimmsten Fall sogar Kabelbrände können die
Folge sein", sagt man. "Die Haushaltssteckdose sollte wirklich
nur im Ausnahmefall mit dem dafür vorgesehenen Notladekabel
genutzt werden." Dabei sei es wichtig, ausschließlich vom
Fahrzeughersteller freigegebene Kabel und Adapter zu verwenden
und sicherzustellen, dass die Elektroinstallation vor Ort den
Belastungen standhält.

 

Technische Anforderungen: Eigener Stromkreis und passende
Ladeleistung

Wer sein E-Auto zu Hause laden möchte, sollte sich daher für eine
Wallbox entscheiden. Diese verbinden den Starkstromanschluss
nicht nur sicher mit dem Elektroauto, sondern sind auch für den
Dauerbetrieb ausgelegt.  Grundvoraussetzung für den sicheren
Betrieb einer Wallbox ist ein Starkstromanschluss mit 400 Volt.
Die gängigsten Wallboxen arbeiten mit einer Ladeleistung von 11
oder 22 Kilowatt (kW). Für die meisten Haushalte ist 11 kW
Ladeleistung völlig ausreichend - sie ermöglicht komfortables
Laden über Nacht und muss lediglich beim Netzbetreiber gemeldet
werden.

 

Funktion und Preis: So unterscheiden sich Wallboxen

 

Wallbox ist nicht gleich Wallbox. Bei der Auswahl hängt der Preis
insbesondere vom Funktionsumfang ab. Wer eine einfache Lösung mit
Grundfunktionen sucht, wird ab 200 Euro fündig. Im
Mittelklasse-Segment zwischen 500 und 1.000 Euro finden sich
Wallboxen mit ersten smarten Funktionen wie einer App- oder
Netzwerkanbindung.  

 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:

https://www.was-audio.de/aanews/News20251114_kvp.mp3
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„Wirtschaftsnews vom 14. November 2025“

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