Rangnick, Rose, Raum und Co. gratulieren zur 250. Folge

Rangnick, Rose, Raum und Co. gratulieren zur 250. Folge

52 Minuten
Podcast
Podcaster
Der Podcast über Fußball, Leipzig, Gott und die Welt

Beschreibung

vor 3 Monaten
Im Sommer 2020 reifte in den heiligen Hallen der LVZ diese Idee:
Ein Podcast muss her! Einer über Fußball, der über die 2,44 mal
7,32 Meter, „Wir-ham-uns-viel-vorgenommen“ und Torhüter, die den
Ball über die eigene Latte zu lenken vermögen, hinaus geht. Das
Hörspiel sollte ungekämmt und leichtfüßig sein, Alt und Jung, Ost
und West, Männlein und Weiblein packen. Der LVZ-Neuzugang sollte
mäandern zwischen Mona Lieschens Lächeln und jenen weißen
Klavier-Tasten, die dereinst von Richard Clayderman nach Liverpool
gesandt worden sind. Der Podcast sollte auch die innere
Zerrissenheit der 1954er Weltmeister beschreiben, die sich
prämientechnisch entscheiden mussten zwischen einer
Lotto-Annahmestelle auf dem flachen Land, einer Tankstelle mit
einem Tankrüssel und einem zwölfteiligen Kaffee-Service. Dieser
etwas andere Podcast sollte klären, ob in Kölner Kellern zu viel
oder zu wenig getrunken wird. Ob sich die heutige
Fußballer-Generation den Heimweg vom Stadion ins Penthouse aufs
Bein tätowiert hat oder tiefere Sinnhaftigkeit vorliegt. Ob nicht
auch eine Spielart von Diskriminierung vorliegt, wenn das Gros der
Fieldinterviews in den Händen von Frauen liegen, die schöner als
ZDF-Wunderwuzzi Rolf Töpperwien sind. Das revolutionäre neue
LVZ-Format sollte auch das heiße Eisen „Regeländerungen und
Evolution“ anpacken und die Frage beantworten, inwieweit die 2,44
mal 7,32 Meter dem explosionsartig gestiegenen Körperwuchs bei
Torhütern Rechnung tragen müssen. Und dann bogen SIE im Sommer 2020
um die Ecke. Die beiden Männer, die all das und noch viel mehr mit
Leben füllten und verkörpern sollten. Die Auserwählten Meigl und
Guido hatten das Casting für sich entschieden, firmierten fortan
unter „Die Rückfallzieher, der Podcast über Fußball, Gott und die
Welt“ und machten aus Donnerstagen Festtage. Selbstzweifel hat man
weder dem einen noch dem anderen in die Wiege gelegt. Wenn Meigl
und Guido eine zerknüllte LVZ-Zeitungsseite in die
Gesichtserkennung ihres Handys halten, blinkt grünes Licht. Meigl
glaubt, dass er größere Welt-Bühnen hätte bespielen müssen, wenn
nicht finstere Mächte hinderlich gewesen wären. Guido glaubt, dass
zwischen ihm und einer Weltkarriere als Fußballer nur die Kneipen
der Mainzer Altstadt standen. Meigl und Guido lernten sich Anfang
2000 kennen, tranken Hochgeistiges, quarzten stilechte Gitanes,
sprachen über Ozon - und A.löcher, wussten alles über Windkraft,
die angespitzten 18er Alustollen von Chemie-Grätsche Andy
Schiemann, Dixi Dörners Hals auf Reinhard Bauernschmidt, die
nahende Finanz-Katastrophe der Erfinder des griechischen Salats,
des Ouzo auffe Hause und wiesen überdies absolute Bibelfestigkeit
nach. So schaffte es auch das Wissen um das erste Deo der
Menschheitsgeschichte (Er brach das Brot unter den Armen) in Meigls
und Guidos wöchentlichen Unterhaltungs - und Bildungstrip.
Fünfeinhalb Jahre sind seit ihrem Erstlingswerk vergangen, jetzt
feierten Meigl und Guido die 250. Ausgabe ihres großartigen
Kleinods.

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