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Beschreibung
vor 5 Monaten
Mit Barbara Schock-Werner:
Der Kölner Dom war ein Jahrtausendprojekt im politischen Chaos.
Mitten im Interregnum, der herrscherlosen Zeit, wollten die
Kölner das größte Gebäude der Christenheit bauen.
In Frankreich war ein Baustil in Mode gekommen, der das Prinzip
der dicken dunklen Wände durch eine neuartige Architektur
ersetzte. Wändflächen bestanden jetzt aus großdimensionierten
Fenstern, die den Kirchenraum in buntes Licht tauchten. Die
Spitzbogenarchitektur verbesserte die Statik und gab den
Baumeistern die Freiheit, die Gesamtkonstruktion des Gotteshauses
als Skelett aus Pfeilern, Streben und Spitzbögen zu bauen. Statt
Außenwänden setzten sie bunte Fenster ein, die mit den
Sonnenstrahlen spielen.
Am Beginn der Geschichte des Kölner Doms steht sein erster
Dombaumeister: Meister Gerhard. Über sein Leben vor dem Kölner
Dom weiß man so gut wie nichts. Höchstwahrscheinlich hat er in
Frankreich die damals neuen gotischen Bauten gesehen. Vielleicht
hat er auch bei dem Bau der Kathedrale von Amiens mitgearbeitet.
Jedenfalls war er der Kopf hinter dem Jahrtausendprojekt.
Über die Genialität von Meister Gerhard, die Geheimnisse der
Steinmetzbruderschaften und die Schwierigkeit des Bauens im
Mittelalter spreche ich mit Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, der
ehemaligen Dombaumeisterin von Köln.
Die Reisetipps der Vorsitzenden des Zentralen Dombauvereins
findet Ihr hier:
www.99xgeschichte.de
"Wer wir sind und warum das nicht klappte..." ist Teil der
Netzwerke Wissenschaftspodcasts.de, #Historytelling und
Mittelalter.digital.
#Mittelalter #Deutschland # Westeuropa #Europa
Der Kölner Dom war ein Jahrtausendprojekt im politischen Chaos.
Mitten im Interregnum, der herrscherlosen Zeit, wollten die
Kölner das größte Gebäude der Christenheit bauen.
In Frankreich war ein Baustil in Mode gekommen, der das Prinzip
der dicken dunklen Wände durch eine neuartige Architektur
ersetzte. Wändflächen bestanden jetzt aus großdimensionierten
Fenstern, die den Kirchenraum in buntes Licht tauchten. Die
Spitzbogenarchitektur verbesserte die Statik und gab den
Baumeistern die Freiheit, die Gesamtkonstruktion des Gotteshauses
als Skelett aus Pfeilern, Streben und Spitzbögen zu bauen. Statt
Außenwänden setzten sie bunte Fenster ein, die mit den
Sonnenstrahlen spielen.
Am Beginn der Geschichte des Kölner Doms steht sein erster
Dombaumeister: Meister Gerhard. Über sein Leben vor dem Kölner
Dom weiß man so gut wie nichts. Höchstwahrscheinlich hat er in
Frankreich die damals neuen gotischen Bauten gesehen. Vielleicht
hat er auch bei dem Bau der Kathedrale von Amiens mitgearbeitet.
Jedenfalls war er der Kopf hinter dem Jahrtausendprojekt.
Über die Genialität von Meister Gerhard, die Geheimnisse der
Steinmetzbruderschaften und die Schwierigkeit des Bauens im
Mittelalter spreche ich mit Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, der
ehemaligen Dombaumeisterin von Köln.
Die Reisetipps der Vorsitzenden des Zentralen Dombauvereins
findet Ihr hier:
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