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  4. 08 Session TES "Die Schöpfungsabsicht und die vier Bchinot im Willen zu empfangen"
Hallo liebe Kabbalasoulmates! Wir sind bei Kapitel fünf und sechs
von TES (1. Teil) angekommen! Der Stoff wird hier etwas
komplexer... Es lohnt sich, die Texte nachzulesen! Hier ist der
Link!

https://kabacademy.eu/de/2025/05/29/tes-material/

Hier die Zusammenfassung:

Die Schöpfungsabsicht des Emanators umfasst alles in einem
einzigen Gedanken: den Geschöpfen Genuss zu schenken. Dieser
Gedanke ist Handlung und Gesetz zugleich, denn er verpflichtet
jedes Wesen zur Endkorrektur. Der Wille zu empfangen, verankert
in den Geschöpfen, definiert sie als Empfänger des göttlichen
Lichts. Während die Schöpfung in Einheit beginnt, schafft die
Veränderung der Form – von Geben zu Empfangen – Gegensätze wie
Licht und Dunkelheit, Arbeit und Belohnung. Die Tora und Mizwot
korrigieren das Empfangsgefäß und ermöglichen Angleichung an den
Emanator, wodurch uneingeschränkter Genuss erlangt wird.

Alle Formen und Begriffe der Schöpfung entspringen diesem
Gedanken. Malchut von Ejn Sof, der Wille zu empfangen, begrenzt
das Licht nicht, da in diesem Zustand keine Formveränderung
besteht. Erst nach dem Zimzum werden Begrenzungen geschaffen, die
die Korrektur ermöglichen. Diese Abgrenzungen verdeutlichen den
Unterschied zwischen Emanator und Geschöpfen, da der Wille zu
empfangen dem Emanator wesensfremd ist.

Das Licht von Ejn Sof entfaltet sich gemäß dem Namen HaWaYaH in
vier Bchinot (Aspekten), die den Übergang von Potenzial zu
Verwirklichung beschreiben. Der Wille zu empfangen wird
vollständig, wenn das Geschöpf aktiv sein Maß des Empfangens
erweitert. Dadurch entsteht eine Trennung zwischen Licht und
Gefäß, die die Einheit des Ursprungs von der Eigenständigkeit der
Geschöpfe unterscheidet.

Der Wille zu empfangen, als „aus Nichts“ geschaffen, ist Wurzel
der Dunkelheit und Ursache der Gegensätze zwischen Licht und
Finsternis. Dennoch transformiert die Finsternis durch Ursache
und Wirkung und vereint sich schließlich wieder mit dem Licht.
Das emanierte Wesen muss seinen Willen selbst entwickeln, um das
Licht dauerhaft aufzunehmen.

Das Licht von Ejn Sof umfasst alle vier Aspekte bis zur Bchina
Dalet, dem höchsten Empfangszustand der Geschöpfe. Trotz des
Unterschieds bleibt die Einheit gewahrt, denn im Licht von Ejn
Sof gibt es keine Trennung zwischen Licht und Platz des Lichts.
„Er und Sein Name sind eins“ beschreibt diese Einheit, bei der
Malchut (der Wille) vollständig mit dem Licht vereint ist.

 

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„08 Session TES "Die Schöpfungsabsicht und die vier Bchinot im Willen zu empfangen"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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