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Beschreibung
vor 7 Monaten
In den 1930er-Jahren war der Bund Deutscher Mädel (BDM) fester
Bestandteil des Alltags beinahe jedes Mädchens in Deutschland.
Was nach unbeschwerten Freizeitaktivitäten wie Wandern, Singen
und Sport aussah, entpuppte sich in Wahrheit als Teil eines
umfassenden Erziehungsprogramms des nationalsozialistischen
Staates.
Der BDM hatte das Ziel, junge Mädchen zu gehorsamen,
pflichtbewussten und körperlich robusten Frauen zu formen – zu
künftigen Müttern, die im Sinne Hitlers den „neuen Menschen“
heranziehen sollten. Hinter der Fassade von Gemeinschaft,
Idealismus und jugendlicher Lebensfreude verbarg sich ein
perfides System politischer Indoktrination, das Millionen junger
Frauen ideologisch prägte und in den Dienst der
nationalsozialistischen Weltanschauung stellte.
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