Folge 303: Interview mit Christoph Fromm über seinen Roman "Hitler – Prophet der Finsternis"
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vor 1 Woche
Warum noch ein Roman über den Zweiten Weltkrieg? Christoph Fromm,
Autor des am 5. März erscheinenden Werks „Hitler – Prophet der
Finsternis“, spricht im Podcast über diese Frage. Wie nähert man
sich einer Figur wie Adolf Hitler literarisch an, ohne zu
verharmlosen oder ins Klischee abzurutschen? Fromm erzählt, was
ihn dazu bewegt hat, den Diktator nicht nur als Politiker,
sondern auch als Mystiker und Esoteriker zu porträtieren – eine
Perspektive, die Literatur und Geschichtswissenschaft bisher kaum
beleuchtet haben.
Im Gespräch geht es um historische Authentizität und die Balance
zwischen Fiktion und Realität: Wie schafft man es, fiktive
Charaktere so in das reale Geschehen einzubetten, dass sie
glaubwürdig wirken? Warum rückt ausgerechnet die Figur des Darda
ins Zentrum des Romans, und welche Rolle spielt die jüdische
Überlebende Lena Jost im Gefüge der Handlung? Fromm erklärt, wie
die ungewöhnliche Form seines Romans entstanden ist und welche
literarischen Vorbilder – von Kafka bis zur Gegenwart – ihn
inspiriert haben.
Doch der Roman wirft auch drängende Fragen auf: Darf Literatur
heute noch schonungslos sein? Wie gehen wir heute mit der
NS-Vergangenheit um, und welche Botschaften soll ein Buch wie
dieses bei den Leser:innen hinterlassen? Ein tiefgründiges,
kontroverses und vor allem sehr persönliches Gespräch über die
Macht der Literatur, die Verantwortung von Autor:innen und die
ewige Aktualität der Geschichte.
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