UNO unter Druck - 80 Jahre Arbeit für Weltfrieden und Men
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vor 4 Monaten
Im Hauptquartier der UNO am East River in New York herrscht 80
Jahre nach Inkrafttreten der Charta der Vereinten Nationen am 24.
Oktober 1945 keine Feierlaune. Die multilaterale Weltordnung, für
die die Vereinten Nationen stehen, ist unter Druck. Statt
internationaler Zusammenarbeit und Stärke des Rechts setzt sich
immer häufiger das Recht des Stärkeren durch. Die drei
wichtigsten Veto-Mächte USA, China und Russland brechen immer
häufiger das Völkerrecht und blockieren einander im
UN-Sicherheitsrat. Schlimm wirken sich auch die massiven
finanziellen Kürzungen der US-Regierung aus - die Einsparungen in
der Entwicklungshilfe bedrohen Millionen Menschen in ärmeren
Ländern.
Trotz dieser tiefen politischen und finanziellen Krise zeigt sich
aber auch 80 Jahre nach ihrer Gründung, welchen Wert die
Vereinten Nationen haben. Sie sind nach wie vor der einzige Ort,
an dem alle Länder dieser Welt zusammenkommen.
Dazu ein Gespräch mit Stephan Wittich, Völkerrechtsexperte an der
Universität Wien.
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