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Beschreibung
vor 6 Tagen
Der Zweikampf zwischen Viktor Orbán und Péter Magyar ist
entschieden - was kaum jemand für möglich gehalten hatte, ist
eingetreten: Die Oppositionspartei TISZA wird im gestern
gewählten ungarischen Parlament über eine Zweidrittelmehrheit
verfügen. Damit ist der Weg frei für einen großflächigen Umbau
des Systems Orbán, mit dem FIDESZ Ungarn in den vergangenen
Jahren in eine illiberale Demokratie verwandelt hatte.
Wie schnell kann es gelingen, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
wieder herzustellen? Was ist von einem Ministerpräsidenten Magyar
zu erwarten, und was bedeutet der eindeutige Wahlsieg für die EU
und für Österreich? Ist der Rechtspopulismus durch Orbáns
Niederlage nun weltweit geschwächt?
Darüber diskutieren:
Petra Edlbacher, Austria Presse Agentur
Eszter Kováts, Politologin, Universität Wien
Carsten Schneider, Rektor der Central European University, Wien
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