Putin im O-Ton über den Kurswechsel der USA | Von Thomas Röper

Putin im O-Ton über den Kurswechsel der USA | Von Thomas Röper

9 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten

Am Mittwoch hat US-Präsident Trump überraschend das
geplante Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin abgesagt
und die USA haben gleichzeitig neue Sanktionen gegen Russland
verhängt. Hier zeige ich, wie Putin darauf reagiert hat.


Ein Standpunkt von Thomas Röper.


Der Kurswechsel von US-Präsident Trump, das mit dem russischen
Präsidenten Putin geplante Treffen am Mittwochabend überraschend
abzusagen und gleichzeitig neue, harte Sanktionen gegen Russland
zu verhängen, schlug ein wie eine Bombe. In Russland, wo man
große Hoffnungen in das Treffen gesetzt hatte, waren die
Analysten in den ersten Stunden ziemlich ratlos und auch auf
offizielle Reaktionen der russischen Regierung musste man bis zum
Donnerstagnachmittag warten.


Dann hat sich Präsident Putin kurz der Presse gestellt und deren
Fragen zu den Ereignissen beantwortet. Ich übersetze hier
die Fragen und Putins Antworten.


Beginn der Übersetzung:


Frage: Gestern hörten wir eine weitere
Erklärung des US-Präsidenten zu einem Treffen mit Ihnen – oder
auch zu keinem Treffen – zur Ukraine-Krise. Fast zeitgleich
wurden amerikanische Sanktionen gegen russische Ölkonzerne
verhängt.


Heute hat verhängt die EU weitere antirussische Sanktionen
verhängt. Nun werden schon Toiletten, Spielzeug mit Motor,
Puzzles und Dreiräder verboten.


Wie können Sie das kommentieren?


Putin: Dass sie den Kauf unserer Toiletten
verboten haben, wird sie teuer zu stehen kommen. Ich denke, dass
sie sie in der aktuellen Situation brauchen brauchen würden, wenn
sie diese Politik gegenüber Russland fortsetzen.


Was die Äußerungen des US-Präsidenten angeht, was kann ich dazu
sagen? In unserem letzten Telefongespräch wurden sowohl das
Treffen selbst als auch dessen Ort von der amerikanischen Seite
vorgeschlagen, und ich habe dem zugestimmt, meine Gedanken dazu
geäußert und gesagt, dass solche Treffen natürlich gut
vorbereitet werden müssen: Es wäre sowohl für mich als auch für
den amerikanischen Präsidenten ein Fehler, die Sache auf die
leichte Schulter zu nehmen und das Treffen ohne die erwarteten
Ergebnisse zu verlassen.


Man muss sagen, dass der US-Präsident dem voll und ganz
zugestimmt und gesagt hat, dass eine Reihe von Beamten der
aktuellen Regierung auf ihrer Seite an der Vorbereitung dieses
Treffens arbeiten würden. Er nannte einige von ihnen, und ich
sagte, dass wir, sobald unser amerikanischer Kollege die Liste
derer fertiggestellt hat, die an der Vorbereitung unseres
Treffens arbeiten werden, auch bekannt geben werden, wer auf
unserer, der russischen Seite, arbeiten wird. Aber in der
Anfangsphase sollten die ersten Schritte in diese Richtung
zweifellos vom russischen Außenminister Lawrow und Außenminister
Rubio unternommen werden. Das war die Entscheidung.


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