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Beschreibung
vor 6 Monaten
Die zentrale Idee ist, dass wir uns in unserer Meinungsbildung
nicht allein an Gründen oder Evidenz orientieren, sondern auch an
sozialen Anreizen. Wir antizipieren, wie sich unsere Überzeugung
auf unseren Status auswirken wird. Wenn Überzeugungen besonders
relevant für unseren Status sind, aber irrelevant für unseren
Alltagsvollzug, dann weichen wir systematisch von idealer
Rationalität ab und bilden falsche Meinungen.
Diese These lässt sich einerseits theoretisch rechtfertigen,
andererseits gibt es einige gut erforschte empirische Phänomene,
die sich plausiblerweise als Sozial Adaptive Überzeugung
auffassen lassen.
Viel Spaß beim Hören!
Dan Williams - Socially Adaptive Beliefs:
doi.org/10.1111/mila.12294
Inhalt:
0:00 Einleitung
4:14 Epistemische und praktische Rationalität
11:34 Irrationalität durch Beschränkungen
15:41 Motivierte Kognition
22:37 Theoretische Rechtfertigung
31:16 Konfabulation
39:13 Positive Illusionen
43:52 Identitätsschützende Kognitionen
49:31 Zusammenfassung und offene Fragen
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