Wie fühlt es sich an, für ein neues Gesetz gegen sexuelle Belästigung zu kämpfen, Yanni Gentsch?

Wie fühlt es sich an, für ein neues Gesetz gegen sexuelle Belästigung zu kämpfen, Yanni Gentsch?

Jede Woche kommen im Podcast "Talk mit K" interessante Menschen aus Köln zu Wort.
49 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten
Die Kölnerin Yanni Gentsch (31) geht im Februar 2025 im Kölner
Grüngürtel joggen, als sie plötzlich merkt, dass ihr von hinten ein
fremder Mann mit seiner Handykamera auf den Po filmt. Sie stellt
den Mann zur Rede, zwingt ihn, das Video aus seinem Handy zu
löschen, filmt die Szene mit und stellt ihr Video online. Millionen
Menschen haben das Video seitdem gesehen. Eigentlich will Gentsch
den Mann, der sie gefilmt hat, anzeigen. Allerdings ist das
heimliche Abfilmen anderer Menschen in Deutschland nicht verboten.
Gentsch startet eine Petition für ein schärferes Strafrecht gegen
Voyeur-Aufnahmen gestartet, die bereits mehr als 135.000
Unterschriften gesammelt hat. Im Podcast "Talk mit K" des Kölner
Stadt-Anzeiger spricht Yanni Gentsch mit dem Podcast-Host Sarah
Brasack über den Vorfall, der ihr Leben veränderte, ihre
Erfahrungen mit der Polizei und der Politik. Vor einer Woche traf
sie Bundesjustizministerin Stefanie Hubig, die sich für eine
Gesetzesänderung einsetzen will. „Wenn man heimlich gefilmt wird,
vor allem mit sexueller Intention, sollte das absolut strafbar
sein. Egal, ob man angezogen ist oder nicht“, findet Yanni Gentsch.
„Da möchte ich dann gerne Einspruch einlegen können.“

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