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  3. Talk mit K - der Talk-Podcast des Kölner Stadt-Anzeiger Podcast

Episoden

54 Minuten
Die Journalistin Susan Link moderiert das ARD-Morgenmagazin, den Presseclub und den Kölner Treff im WDR. Im Podcast „Talk mit K" des „Kölner Stadt-Anzeiger" spricht sie mit Moderatorin Sarah Brasack über ihr gerade erschienenes, erstes Buch „Ich habe eine Wassermelone getragen", in dem sie über ihr Leben, aber auch die Frauen der Generation X schreibt. Außerdem spricht sie darüber, warum die Entscheidung für ein Kind für sie einst zur Entscheidung gegen ihren Job beim Radio wurde. Link erzählt von ihrer Kindheit in der DDR, dem Aufwachsen in der Diktatur, dem von ihr und ihrer Mutter verschlafenen Mauerfall und dem Neuanfang als Jugendliche in Wuppertal, wo sie mitunter als „Thüringer Bratwurst" verspottet und sich aus Angst vor ihrem Dialekt wochenlang nicht traute, im Unterricht zu sprechen. Sie spricht über Selbstzweifel trotz jahrzehntelanger Fernseherfahrung, Hasskommentare in den sozialen Medien und ihre Einschätzung zum überraschenden Rücktritt von SPD-Politikerin Bärbel Bas, mit der sie für ihr Buch gesprochen hat.
59 Minuten
Lena Kupkes erster Roman „Pause“ hat es bis in die Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste geschafft. Die Comedienne und Autorin, die sich inzwischen ganz aufs Schreiben konzentriert, erzählt darin von der 36 Jahre alten Hannah, die nach einem Zusammenbruch zu ihren Eltern zurückkehrt. Im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“ spricht Kupke mit Anne Burgmer über ihren Weg zur Bestsellerautorin und darüber, warum es manchmal einfach Zeit braucht, um Schicksalsschläge zu verarbeiten. In „Pause“ geht es um Familiendynamiken, unterschiedliche Generationen und die Frage, wie wir Liebe zeigen. Hannah möchte über alles sprechen, ihre Eltern gehen mit schwierigen Situationen lieber pragmatisch um. Kupke erklärt, warum unerfüllte Erwartungen nicht automatisch bedeuten, dass man jemandem nicht wichtig ist. Gleichzeitig sei es entscheidend, Menschen in schweren Zeiten nicht allein zu lassen, nur weil man nicht weiß, was man sagen soll. Eine wichtige Botschaft ihres Romans lautet: „Du weißt nicht, wie stark du bist, bis du stark sein musst.“ Kupke möchte damit vor allem Frauen Mut machen. Nicht jede schwierige Lebensphase müsse sofort als Depression oder Burn-out eingeordnet werden. Manchmal brauche es schlicht Zeit, um Erlebtes zu verarbeiten, statt möglichst schnell wieder funktionieren zu müssen. Wie wichtig es ist, über schmerzhafte Erfahrungen zu sprechen, weiß Kupke auch aus eigener Erfahrung. Sie hat öffentlich über ihre Fehlgeburten gesprochen und das Thema auf der Comedy-Bühne aufgegriffen. Das Tabu führe häufig dazu, dass Betroffene sich isoliert und allein fühlten. Die Reaktionen auf ihren Auftritt hätten ihr gezeigt, wie tröstlich es sein kann, zu merken, dass andere Ähnliches erlebt haben. Im Gespräch geht es außerdem um Frauen in der Comedy-Branche, den Einfluss von Social Media und Kupkes Erfahrungen zwischen Großstadt und Land.
1 Stunde 5 Minuten
Liebe, Tod, Glück und Glaube: Es sind die ganz großen Themen, denen sich Mona Ameziane und Christine Westermann in ihrem ersten gemeinsamen Buch "Wann wusstest du, dass es gut wird" (Kiepenheuer & Witsch) widmen. Entstanden ist ein Buch, das vom Austausch lebt – und von den unterschiedlichen Perspektiven zweier Frauen, die 45 Jahre trennen. Im Gespräch mit Anne Burgmer in „Talk mit K“ erzählen Ameziane und Westermann, die zusammen den erfolgreichen Bücherpodcast "Zwei Seiten machen", warum sie für ihre Gespräche besondere Orte gesucht haben. Sie trafen sich unter anderem im Planetarium in Nippes, in einem Kino in Sülz und im Rhein-Energie-Stadion. Es geht um Nähe und persönliche Grenzen, um unterschiedliche Arten zu lieben und zu arbeiten – und darum, wie Begegnung auf Augenhöhe trotz des Altersunterschieds gelingt. Ein Gespräch über Offenheit, Verlust und darüber, was entstehen kann, wenn man sich Zeit füreinander nimmt.
40 Minuten
Die Deutz AG – 1864 gegründet, heute weltweit führend in Antriebs- und Energiesystemen. Und mittendrin: Katharina Krüger, 39, die zum 1. Juni 2026 als CTO in den Vorstand einzieht. Ihr Projekt: „Next Deutz". Sie liebt Motoren, ist selbst Autorennen gefahren – und ist Mutter von 6-jährigen Zwillingen. In dieser Folge „Talk mit K“, die in Kooperation mit der Deutz AG entstanden ist, erzählt sie, wie sie die Belegschaft durch den Wandel mitnimmt, warum Deutz sich für sie wie eine Familie anfühlt – und warum sie Gänsehaut bekommt, wenn ein Motor anspringt.
1 Stunde
In dieser Folge "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger" spricht Podcast-Host Sarah Brasack mit der Bestseller-Autorin und Kommunikationstrainerin Nicole Staudinger, die mit ihrem neuen Buch "Time for Tacheles" ein Plädoyer für eine klare, respektvolle Streitkultur verfasst hat. Staudinger erzählt, warum sie sich eigentlich wünschte, dieses Buch nicht schreiben zu müssen – und weshalb sie es gerade deshalb für dringend nötig hält. Als Trainerin erlebt sie seit Jahren, wie der Ton im Alltag rauer wird, wie Unternehmen Diversity-Programme wieder einkassieren und wie gesellschaftliche Gräben, die während der Pandemie entstanden sind, nicht mehr schließen. Ihr Buch sei die Konsequenz eines wachsenden Unbehagens darüber, dass progressive Errungenschaften plötzlich fragil wirken und sich alte Machtmuster bemerkbar machen. Ein Erlebnis bei einer Preisverleihung wurde für sie zum Auslöser: Eine junge Moderatorin will einem älteren Sponsor das Mikro reichen, doch der sagt vor Publikum: „Das kannst du schön festhalten.“ Niemand reagiert. Für Staudinger war das ein Moment, der zeigte, wie schnell Respekt verrutscht – und wie wichtig es ist, die eigene Stimme zu benutzen. Tacheles reden heißt für sie jedoch nicht, andere bloßzustellen. Sondern mit innerer Klarheit und präzisen Fragen Grenzen zu setzen, ohne unnötig zu verletzen. Im Gespräch erklärt sie, warum wir nur dann gut und wirkungsvoll reden können, wenn wir wissen, wer wir sind und wofür wir stehen. Ein stabiles Selbstverständnis sei die Grundlage für jede Form von Klartext – ob im Meeting, in der Familie oder in der Schlange an der Supermarktkasse. Viele Frauen, sagt sie, seien großartig darin, zu vermitteln und anzupacken, aber weniger geübt darin, den eigenen Anspruch zu formulieren oder sich nicht reflexhaft zu rechtfertigen. Wie sehr Sprache von Selbstbild und Sozialisation geprägt ist, zeigt sie an alltäglichen Beispielen, die viele sofort erkennen: Die Frau, die als Erste zur Küchenrolle springt, die Ärztin, die jahrelang auf dem kleinen Hocker sitzt, während der Kollege den Chefsessel hat – oder die Kassiererin, die im Stress ihre Geduld verliert. Staudinger spricht auch über Macht, ein Wort, das bei vielen Frauen Unbehagen auslöst. Sie definiert es neu als Wirksamkeit: die Fähigkeit, Situationen zu beeinflussen, Missstände nicht schweigend hinzunehmen und im richtigen Moment Haltung zu zeigen. Das müssen keine großen Gesten sein; oft reiche schon ein Satz, der etwas verschiebt. Und sie erzählt, warum Empörung alleine nicht weiterhilft. Wut könne politisch wirksam werden, wie zuletzt die Bewegung rund um Colleen Fernandes gezeigt habe, aber reines sich-Aufregen führe nur in die Sackgasse. Staudingers Appell: Wir dürfen nicht warten, bis andere die Dinge geraderücken. Wer schweigt, überlässt das Spielfeld den Falschen.
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Über diesen Podcast

Im Podcast „Talk mit K“ interviewt Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin des „Kölner Stadt-Anzeiger“ jede Woche höchst unterschiedliche Menschen aus Köln, Männer wie Frauen. Manche von ihnen sind prominent, andere in der Öffentlichkeit weniger bekannt: Interessant aber sind sie alle. In dem Gesprächs-Podcast geht es um Kunst, Kultur, Gastronomie, Wissenschaft, Philosophie und Sport. Und natürlich geht es immer auch um die wichtigste Stadt der Welt: Köln. All unsere Podcasts finden Sie unter ksta.de/podcast Das ganze Angebot von KStA PLUS jetzt kennenlernen: ksta.de/pluspodcast
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