AUSGABE 215 (Friedensbringer Trump: Jetzt die Ukraine?)
55 Minuten
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vor 4 Monaten
„Kein Mensch ist so stereotyp, wie er gesehen wird“, sagt Richard
David Precht. Das gilt auch für Donald Trump. Der US-Präsident hat
den Nahen Osten dem Frieden zumindest ein Stück nähergebracht. Das
sollte man anerkennen, unabhängig davon, was man sonst vom
US-Präsidenten hält, meint Precht. Der diplomatische Erfolg in Gaza
wurde maßgeblich von zwei New Yorker Immobilienmilliardären
eingefädelt: Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Steve Witkoff.
Doch verknüpfen die beiden dabei amerikanische Außenpolitik mit
eigenen Geschäftsinteressen? Gibt es womöglich bereits so etwas wie
einen neuen Marshallplan? Und könnte diese Form der Diplomatie als
Blaupause für die Ukraine dienen? „Der Hebel, den Trump bei Putin
hat, ist deutlich kleiner“, meint Markus Lanz. Zudem steht ein
Großteil des globalen Südens hinter dem russischen Präsidenten.
„Die Ära der solidarischen liberalen Demokratien ist vorbei“,
kommentiert daher der französische Historiker Emmanuel Todd. Was
bedeutet das für uns im Westen? Müssen wir uns wieder stärker auf
Pragmatismus besinnen?
David Precht. Das gilt auch für Donald Trump. Der US-Präsident hat
den Nahen Osten dem Frieden zumindest ein Stück nähergebracht. Das
sollte man anerkennen, unabhängig davon, was man sonst vom
US-Präsidenten hält, meint Precht. Der diplomatische Erfolg in Gaza
wurde maßgeblich von zwei New Yorker Immobilienmilliardären
eingefädelt: Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Steve Witkoff.
Doch verknüpfen die beiden dabei amerikanische Außenpolitik mit
eigenen Geschäftsinteressen? Gibt es womöglich bereits so etwas wie
einen neuen Marshallplan? Und könnte diese Form der Diplomatie als
Blaupause für die Ukraine dienen? „Der Hebel, den Trump bei Putin
hat, ist deutlich kleiner“, meint Markus Lanz. Zudem steht ein
Großteil des globalen Südens hinter dem russischen Präsidenten.
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kommentiert daher der französische Historiker Emmanuel Todd. Was
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