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Beschreibung
vor 9 Monaten
Aron Boks, 1997 in Wernigerode geboren und in Berlin lebend, ist
Slam Poet, Autor, Journalist, und Moderator. 2019 erhielt er den
Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur und 2019 auch erschien
sein autobiografisches Buch "Luft nach unten" im Schwarzkopf &
Schwarzkopf Verlag. Seit 2021 schreibt Aron Boks vor allem für die
taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne "Stimme meiner Generation". 2023
legte er sein Buch "Nackt in die DDR. Willi Sitte und was die ganze
Geschichte mit mir zu tun hat." vor. Er begibt sich darin auf
Spurensuche seines Urgroßonkels, dem Künstler und Funktionär Willi
Sitte. Die Recherchen, die Arbeit an diesem Buch und seine
Rezeption regten Aron Boks an, sich weiterhin mit der
deutsch-deutschen Geschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart
auseinanderzusetzen. So moderiert er auch Literatur- und
Gesprächsveranstaltungen mit Nachwendekindern aus Ost- und
Westdeutschland, initiierte mit dem PEN Berlin und Deniz Yücel
unter dem Titel "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" im
vergangenen Jahr 37 Veranstaltungen, von Annaberg bis Perleberg,
von Ilmenau bis Zwickau. Eine Reihe, die Ende des Jahres 2025 in
Erfurt fortgesetzt werden soll. Zunächst aber, kurz vor dem 35sten
Jahrestag der Deutschen Einheit, erschien Aron Boks neues Buch
"Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt",
beim Verlag HarperCollins. Aron Boks geht hier der Geschichte
seines Großvaters und Lampen-Designers Rolf Bültemann nach, der die
Tizio-Lampe für die DDR "nachbauen" wollte. Doch dann kam die
politische Wende. Das Buch beginnt in New York City, 45 Green
Street, im April 2025 in einem hellen Designerlampengeschäft in
SoHo, einer der angesagtesten Gegenden Manhattans und einer
Verkäuferin, die keine gebückte grauhaarige Frau ist, die unter
einem Berg alter Uhren und vergilbter Bücher hervorlugt, sondern
eine Mittvierzigerin mit orangebraunem Pagenschnitt und eng
anliegendem Kleid, die zur Begrüßung professionell lächelt. "Ich
sehe aber kaum zu ihr hin, sondern zu der schwarzen Lampe, die auf
einem beleuchteten weißen Podest steht. "Das ist sie", rufe ich
aufgeregt und deute mit ausgestrecktem Zeigefinger darauf." Aron
Boks, 1997 in Wernigerode geboren, begann mit 18 Jahren mit selbst
geschriebenen Texten aufzutreten. 2016 wurde er Magdeburger
Stadtmeister des Poetry Slams, sowie U20 Landesmeister des Poetry
Slams Sachsen-Anhalt und steht seither mit seinen Texten oder als
Moderator auf zahlreichen Bühnen im gesamten deutschsprachigen
Raum. 2016 begann Aron Boks an der FU Berlin ein Studium der
Germanistik und Geschichtswissenschaft, sowie später der
Publizistik. Im Februar 2017 erschien seine erste Textsammlung
"Mittwochskind" beim Unsichtbar Verlag. Zusammen mit dem Musiker
Jonathan Schmitz ist er Begründer der Band "Das zappelnde
Tanzorchester". Aron Boks ist Gründungsmitglied des PEN Berlin.
Moderation: Julia Hemmerling
Redaktion: Angelika Zapf
Slam Poet, Autor, Journalist, und Moderator. 2019 erhielt er den
Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur und 2019 auch erschien
sein autobiografisches Buch "Luft nach unten" im Schwarzkopf &
Schwarzkopf Verlag. Seit 2021 schreibt Aron Boks vor allem für die
taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne "Stimme meiner Generation". 2023
legte er sein Buch "Nackt in die DDR. Willi Sitte und was die ganze
Geschichte mit mir zu tun hat." vor. Er begibt sich darin auf
Spurensuche seines Urgroßonkels, dem Künstler und Funktionär Willi
Sitte. Die Recherchen, die Arbeit an diesem Buch und seine
Rezeption regten Aron Boks an, sich weiterhin mit der
deutsch-deutschen Geschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart
auseinanderzusetzen. So moderiert er auch Literatur- und
Gesprächsveranstaltungen mit Nachwendekindern aus Ost- und
Westdeutschland, initiierte mit dem PEN Berlin und Deniz Yücel
unter dem Titel "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" im
vergangenen Jahr 37 Veranstaltungen, von Annaberg bis Perleberg,
von Ilmenau bis Zwickau. Eine Reihe, die Ende des Jahres 2025 in
Erfurt fortgesetzt werden soll. Zunächst aber, kurz vor dem 35sten
Jahrestag der Deutschen Einheit, erschien Aron Boks neues Buch
"Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt",
beim Verlag HarperCollins. Aron Boks geht hier der Geschichte
seines Großvaters und Lampen-Designers Rolf Bültemann nach, der die
Tizio-Lampe für die DDR "nachbauen" wollte. Doch dann kam die
politische Wende. Das Buch beginnt in New York City, 45 Green
Street, im April 2025 in einem hellen Designerlampengeschäft in
SoHo, einer der angesagtesten Gegenden Manhattans und einer
Verkäuferin, die keine gebückte grauhaarige Frau ist, die unter
einem Berg alter Uhren und vergilbter Bücher hervorlugt, sondern
eine Mittvierzigerin mit orangebraunem Pagenschnitt und eng
anliegendem Kleid, die zur Begrüßung professionell lächelt. "Ich
sehe aber kaum zu ihr hin, sondern zu der schwarzen Lampe, die auf
einem beleuchteten weißen Podest steht. "Das ist sie", rufe ich
aufgeregt und deute mit ausgestrecktem Zeigefinger darauf." Aron
Boks, 1997 in Wernigerode geboren, begann mit 18 Jahren mit selbst
geschriebenen Texten aufzutreten. 2016 wurde er Magdeburger
Stadtmeister des Poetry Slams, sowie U20 Landesmeister des Poetry
Slams Sachsen-Anhalt und steht seither mit seinen Texten oder als
Moderator auf zahlreichen Bühnen im gesamten deutschsprachigen
Raum. 2016 begann Aron Boks an der FU Berlin ein Studium der
Germanistik und Geschichtswissenschaft, sowie später der
Publizistik. Im Februar 2017 erschien seine erste Textsammlung
"Mittwochskind" beim Unsichtbar Verlag. Zusammen mit dem Musiker
Jonathan Schmitz ist er Begründer der Band "Das zappelnde
Tanzorchester". Aron Boks ist Gründungsmitglied des PEN Berlin.
Moderation: Julia Hemmerling
Redaktion: Angelika Zapf
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