"Treppe aus Papier": Henrik Szántó über seinen neuen Roman
55 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Schauplatz seines neuen Romans ist ein Treppenhaus. Das Mädchen
Nele begegnet der 90-jährigen Irma Thon. Sie kommen ins Gespräch
und langsam fächert sich die Geschichte eines Jahrhunderts auf, die
in den Mauern, Wänden, Dielen und Rohren steckt. Das Haus hat die
Geschichten der Bewohner erlebt: Irma hat mit ihren nazitreuen
Eltern im ersten Stock gewohnt. In der Wohnung von Neles Eltern
wohnte früher Familie Sternheim, deren Schicksal Irma
mitzuverantworten hat.
Das ist das Setting, das Henrik Szántó in seinem neuen Roman
„Treppe aus Papier“ verwebt. 1988 geboren, halb Ungar, halb Finne,
lebt der Schriftsteller, Moderator, Slam-Poet, Spoken Word-Künstler
heute in Hannover. In NDR Kultur à la carte spricht er mit Andrea
Schwyzer über den Umgang mit Geschichte, das Verdrängen und
Schweigen, über die Dynamik der Sätze und den Rhythmus des
Schreibens.
Nele begegnet der 90-jährigen Irma Thon. Sie kommen ins Gespräch
und langsam fächert sich die Geschichte eines Jahrhunderts auf, die
in den Mauern, Wänden, Dielen und Rohren steckt. Das Haus hat die
Geschichten der Bewohner erlebt: Irma hat mit ihren nazitreuen
Eltern im ersten Stock gewohnt. In der Wohnung von Neles Eltern
wohnte früher Familie Sternheim, deren Schicksal Irma
mitzuverantworten hat.
Das ist das Setting, das Henrik Szántó in seinem neuen Roman
„Treppe aus Papier“ verwebt. 1988 geboren, halb Ungar, halb Finne,
lebt der Schriftsteller, Moderator, Slam-Poet, Spoken Word-Künstler
heute in Hannover. In NDR Kultur à la carte spricht er mit Andrea
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