Unangepasst und selbstbewusst: Katja Lembke über Paula Modersohn-Becker

Unangepasst und selbstbewusst: Katja Lembke über Paula Modersohn-Becker

55 Minuten

Beschreibung

vor 2 Wochen
Landschaften, Stillleben, Gesichter, Kinderbilder – Paula
Modersohn-Becker hat gemalt, wie sie die Welt sah. In ihrer Zeit
war die junge Künstlerin eine Ausnahmegestalt. Stur und
willensstark hat sie sich als Frau mit ihrer Leidenschaft für die
Kunst und Malerei, auch gegen familiäre Skepsis, durchgesetzt. Ihre
Bilder zeigen Menschen und Natur neu, modern, anders, schonungslos
und ungeschönt. Bahnbrechend wurde ihr weiblicher Selbstakt von
1906. Bereits 1907, kurz nach der Geburt ihrer Tochter, starb die
junge Künstlerin im Alter von 31 Jahren.
Wer war diese unangepasste, selbstbewusste Pionierin des deutschen
Expressionismus? Das Landesmuseum Hannover beherbergt eine der
weltweit größten Sammlungen von Werken Modersohn-Beckers. Aus
Anlass des 150. Geburtstages der Künstlerin, am 8. Februar 2026,
ist Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums, zu Gast in NDR
Kultur à la carte. Sie hat als Archäologin und Ägyptologin auch
einen besonderen Blick auf die weniger bekannten Zeichnungen und
Skizzen von Paula Modersohn-Becker, die während ihrer
Paris-Aufenthalte im Louvre entstanden.

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