Pink Floyd – "Wish You Were Here"
1 Stunde 17 Minuten
Podcast
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Wir sprechen über die größten Alben der Pop- und Rockgeschichte. Jeden Montag gibt es eine neue Folge. Reinhören!
Beschreibung
vor 5 Monaten
"Wish You Were Here" von Pink Floyd erschien im Jahr 1975. Es ist
ein Konzeptalbum, das noch heute mit seinen großartigen
Klangwelten, dem aufwändigen Produktionsprozess und einer
spannenden Entstehungsgeschichte beeindruckt. Thematisch geht es um
Verlust, Entfremdung, Wiederannäherung und um die Kritik am
seelenlosen Musikbusiness. Obwohl die Urteile zum Album erstmal
nicht so positiv waren, führte es nach seiner Veröffentlichung
europaweit die Charts an und wurde in den USA und Großbritannien
mit Gold ausgezeichnet. "Wish You Were Here" ist der Nachfolger des
Erfolgsalbums "The Dark Side Of The Moon". Kein Wunder, dass sie
während der Aufnahmen in den berühmten Abbey Road Studios unter
sehr großem Druck standen. Meilensteine Redakteur Stephan Fahrig
erklärt dazu, dass Pink Floyd zu Beginn erst mal gar nichts
hinbekommen haben. Sie waren noch ziemlich müde, uninspiriert und
haben sich oft gestritten. Sänger Roger Waters hatte schließlich
die Idee, ein weiteres Konzeptalbum zu erschaffen. Einige Songs
wurden dem ehemaligen Mitbegründer Syd Barrett gewidmet, der Pink
Floyd 1968 wegen psychischer Probleme verlassen musste. Apropos Syd
Barrett: Der erste und letzte Song des Albums, "Shine On You Crazy
Diamond", ist eine Hommage an den 2006 verstorbenen Sänger und
Gitarristen. Während der Aufnahme spielte sich eine ziemlich
tragische Begebenheit ab. Barrett erschien eines Tages im Studio,
doch die Band erkannte ihn zunächst nicht. Er hatte sich den Kopf
und die Augenbrauen abrasiert und wirkte völlig verändert. Der
Moment war zutiefst emotional; Roger Waters und David Gilmour
brachen sogar in Tränen aus. Zu dieser Zeit kämpfte Barrett bereits
stark mit seinen psychischen Problemen, die durch seinen LSD-Konsum
noch verschärft wurden. "Wish You Were Here" hat Pink Floyd auf
eine ganz neue Entwicklungsebene gebracht. Die Band entfernte sich
ein Stück weit von den Synthesizerflächen und näherte sich dem
rockigeren Sound an, den wir später auf "The Wall" hören sollten.
Gleichzeitig besitzt das Album eine zeitlose Klangästhetik, was es
bis heute so faszinierend und beliebt macht. __________ Über diese
Songs vom Album "Wish You Were Here" wird im Podcast gesprochen
(19:30) – "Shine On You Crazy Diamond"(46:50) – "Welcome To The
Machine"(53:00) – "Have A Cigar"(01:04:33) – "Wish You Were Here"
__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge:
https://1.ard.de/pink-floyd-wish-you-were-here __________ Ihr wollt
mehr Podcasts wie diesen? Abonniert "Meilensteine – Alben, die
Geschichte machten"! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne
per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder
schreibt uns an meilensteine@swr.de
ein Konzeptalbum, das noch heute mit seinen großartigen
Klangwelten, dem aufwändigen Produktionsprozess und einer
spannenden Entstehungsgeschichte beeindruckt. Thematisch geht es um
Verlust, Entfremdung, Wiederannäherung und um die Kritik am
seelenlosen Musikbusiness. Obwohl die Urteile zum Album erstmal
nicht so positiv waren, führte es nach seiner Veröffentlichung
europaweit die Charts an und wurde in den USA und Großbritannien
mit Gold ausgezeichnet. "Wish You Were Here" ist der Nachfolger des
Erfolgsalbums "The Dark Side Of The Moon". Kein Wunder, dass sie
während der Aufnahmen in den berühmten Abbey Road Studios unter
sehr großem Druck standen. Meilensteine Redakteur Stephan Fahrig
erklärt dazu, dass Pink Floyd zu Beginn erst mal gar nichts
hinbekommen haben. Sie waren noch ziemlich müde, uninspiriert und
haben sich oft gestritten. Sänger Roger Waters hatte schließlich
die Idee, ein weiteres Konzeptalbum zu erschaffen. Einige Songs
wurden dem ehemaligen Mitbegründer Syd Barrett gewidmet, der Pink
Floyd 1968 wegen psychischer Probleme verlassen musste. Apropos Syd
Barrett: Der erste und letzte Song des Albums, "Shine On You Crazy
Diamond", ist eine Hommage an den 2006 verstorbenen Sänger und
Gitarristen. Während der Aufnahme spielte sich eine ziemlich
tragische Begebenheit ab. Barrett erschien eines Tages im Studio,
doch die Band erkannte ihn zunächst nicht. Er hatte sich den Kopf
und die Augenbrauen abrasiert und wirkte völlig verändert. Der
Moment war zutiefst emotional; Roger Waters und David Gilmour
brachen sogar in Tränen aus. Zu dieser Zeit kämpfte Barrett bereits
stark mit seinen psychischen Problemen, die durch seinen LSD-Konsum
noch verschärft wurden. "Wish You Were Here" hat Pink Floyd auf
eine ganz neue Entwicklungsebene gebracht. Die Band entfernte sich
ein Stück weit von den Synthesizerflächen und näherte sich dem
rockigeren Sound an, den wir später auf "The Wall" hören sollten.
Gleichzeitig besitzt das Album eine zeitlose Klangästhetik, was es
bis heute so faszinierend und beliebt macht. __________ Über diese
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Machine"(53:00) – "Have A Cigar"(01:04:33) – "Wish You Were Here"
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