Unbekanntes Kasachstan
32 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Monaten
Kasachstan ist das neuntgrößte Land der Erde. Mit einer Fläche von
2.724.900 Quadratkilometern ist es auch der größte Binnenstaat der
Welt. Und dennoch wissen wir so wenig über das Land. Dabei kann das
Land mit mehr als nur weiter Steppe und Bergen auftrumpfen. Allein
ein Besuch der wohl verrücktesten Hauptstadt der Welt – Astana –
lohnt sich.
Vor drei Jahrzehnten verlagerte die autoritäre Regierung ihre
Hauptstadt mitten ins Land. Dank hohen Erlösen aus Erdöl- und
anderen Bodenschatzverkäufen investierte die Regierung Milliarden
in moderne und futuristische Bauten, die symbolträchtig und
monumental wirken. Prominente Architekten aus aller Welt haben die
Verwaltungsneustadt entworfen. Das bekannteste Bauwerk ist der 100
Meter hohe Bajterek-Turm.
Flair aber, sucht man hier vergeblich.
Den hat dagegen die alte Hauptstadt Almaty behalten. Sie ist die
Geburtsstadt des Apfels. Ihren Namen verdankt sie der Frucht:
Alma-Ata heißt übersetzt „Vater der Äpfel.“ Der Urapfel läuft aber
Gefahr auszusterben. Denn immer mehr Apfelwiesen müssen
Bauprojekten weichen, denn die größte Stadt des Landes boomt
weiter: Die Höhe der Hochhäuser ist wichtiger als die Menge der
Äpfel.
Und dennoch: Almaty wirkt gemütlich. Hier endet der Tag nicht, er
klingt aus, während die Sonne langsam hinter der Silhouette der
schneebedeckten Berge versinkt. Vor Cafés und Restaurants sitzen
vor allem junge Menschen, trinken einen Kaffee oder einen Cocktail.
Das Leben hier ist teurer als auf dem Land.
Der Naturliebhaber findet hingegen anderswo im Land seine
Höhepunkte: den Altin-Emel-Nationalpark mit viel Gestein und
Sanddünen, den Scharyn-Canyon, er ist der kleine, kasachische
Bruder des Grand Canyons. Im Sommer lassen grüne Berge rund um Saty
die Besucher in eine andere Welt eintauchen. Freilaufende Pferde-
und Schafherden vor traumhafter Bergkulisse strahlen eine nicht
vermutete Magie aus. Auch das ist Kasachstan.
Reportagen von Dennis Burk
2.724.900 Quadratkilometern ist es auch der größte Binnenstaat der
Welt. Und dennoch wissen wir so wenig über das Land. Dabei kann das
Land mit mehr als nur weiter Steppe und Bergen auftrumpfen. Allein
ein Besuch der wohl verrücktesten Hauptstadt der Welt – Astana –
lohnt sich.
Vor drei Jahrzehnten verlagerte die autoritäre Regierung ihre
Hauptstadt mitten ins Land. Dank hohen Erlösen aus Erdöl- und
anderen Bodenschatzverkäufen investierte die Regierung Milliarden
in moderne und futuristische Bauten, die symbolträchtig und
monumental wirken. Prominente Architekten aus aller Welt haben die
Verwaltungsneustadt entworfen. Das bekannteste Bauwerk ist der 100
Meter hohe Bajterek-Turm.
Flair aber, sucht man hier vergeblich.
Den hat dagegen die alte Hauptstadt Almaty behalten. Sie ist die
Geburtsstadt des Apfels. Ihren Namen verdankt sie der Frucht:
Alma-Ata heißt übersetzt „Vater der Äpfel.“ Der Urapfel läuft aber
Gefahr auszusterben. Denn immer mehr Apfelwiesen müssen
Bauprojekten weichen, denn die größte Stadt des Landes boomt
weiter: Die Höhe der Hochhäuser ist wichtiger als die Menge der
Äpfel.
Und dennoch: Almaty wirkt gemütlich. Hier endet der Tag nicht, er
klingt aus, während die Sonne langsam hinter der Silhouette der
schneebedeckten Berge versinkt. Vor Cafés und Restaurants sitzen
vor allem junge Menschen, trinken einen Kaffee oder einen Cocktail.
Das Leben hier ist teurer als auf dem Land.
Der Naturliebhaber findet hingegen anderswo im Land seine
Höhepunkte: den Altin-Emel-Nationalpark mit viel Gestein und
Sanddünen, den Scharyn-Canyon, er ist der kleine, kasachische
Bruder des Grand Canyons. Im Sommer lassen grüne Berge rund um Saty
die Besucher in eine andere Welt eintauchen. Freilaufende Pferde-
und Schafherden vor traumhafter Bergkulisse strahlen eine nicht
vermutete Magie aus. Auch das ist Kasachstan.
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