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  4. Autonews vom 03. September 2025
Thema heute:

 

Rock & Rolls-Royce Phantom - Marlene Dietrich, Elvis
Presley, John Lennon,

Keith Moon und viele andere liebten ihn. 

 

Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé  - Photo:
Auto-Medienportal.Net/Rolls-Royce

 2025 feiert der Rolls-Royce Phantom sein
hundertjähriges Bestehen. Und unter allen Modellen der britischen
Luxusmarke ist das Flaggschiff untrennbar mit einigen der größten
und außergewöhnlichen Namen der Musik- und Popkultur verbunden.
Auto-Medienportal, die Online-Nachrichtenagentur mit umfassendem
Überblick über die Automobilszene, erinnert daran.

Marlene Dietrich und ihr Gastgeschenk von den Paramount
Studios ein 1930er Rolls-Royce Phantom 1 - Photo:
Autoren-Union Mobilität/ PictureLux/The Hollywood Archive

Schon die frühen Medien-Ikonen wussten den Phantom für sich zu
beanspruchen. Marlene Dietrich war bereits ein Star, als sie 1930
in Hollywood zu Dreharbeiten des Films „Marokko“ ankam. Im
Paramount-Studio wurde sie mit Blumen beschenkt – und einem
grünen Phantom I. Das Auto schaffte es prompt auf Leinwand und
Werbetafeln. Ein Reporter der Los Angeles Times schrieb damals:
„Man könnte meinen, Paramount habe einen Rolls-Royce engagiert,
um der deutschen Diva die Ehre zu erweisen.“

Elvis Presleys Rolls-Royce Phantom V von
1963. Photo: Rolls-Royce via Autoren-Union
Mobilität

Auch Elvis Presley trug sich ins Geschichtsbuch des Phantom ein.
1963 bestellte der „King“ einen Phantom V in Mitternachtsblau.
Das Interieur? Ein Mikrophon, ein Notizblock in der Armlehne,
Spiegel und Kleiderbürste – angeblich damit er jederzeit bereit
war für einen Auftritt. Doch auch die Hühner seiner Mutter fanden
Gefallen am spiegelglatten Lack und pickten so hartnäckig darauf
herum, dass er die Karosserie in hellblau neu lackieren musste.

 

John Lennons Rolls-Royce Phantom V. Photo:
Rolls-Royce via Autoren-Union Mobilität

John Lennon wiederum trieb die Verbindung von Popkultur und
Phantom auf die Spitze. Zunächst hatte er sich ein schwarzes
Exemplar mit Kühlschrank, Cocktailbar und Fernseher gegönnt –
fast schon britisch zurückhaltend. 1967, kurz vor Erscheinen des
„Sgt. Pepper’s“-Albums, ließ er den Wagen in psychedelischen
Farben bemalen, mit Ornamenten, astrologischen Symbolen und
blumigen Fantasien – ein rollendes Symbol des „Summer of Love“.
Jahre später erzielte der Wagen auf einer Auktion den Rekordpreis
von 2,3 Millionen Dollar – und wurde damit selbst zur
wertvollsten Rock’n’Roll-Ikone auf Rädern.

 

Rolls-Royce versenkt anlässlich des Jubiläums eine ausgediente
Phantom-Karosserie im Tinside Lido in Plymouth. 
Photo: Rolls-Royce via Autoren-Union Mobilität

Und dann ist da noch die Legende, die nie ganz verschwindet:
Keith Moon, der exzessive Schlagzeuger von The Who, soll an
seinem 21. Geburtstag einen Rolls-Royce in den Pool des Holiday
Inn in Flint, Michigan, gesteuert haben. Ob es wirklich ein
Phantom war, ob überhaupt ein Wagen im Wasser landete, bleibt
unklar. Moon selbst sagte Jahre später in einem Interview: „Es
war gar kein Rolls. Ich habe nur die Handbremse von einem Lincoln
gelöst.“ Zum Jubiläum inszenierte Rolls-Royce das Bild noch
einmal: Ein ausgedienter Prototyp wurde ins Wasser des Tinside
Lido bei Plymouth abgelassen – dort, wo auch die Beatles einst
für ihre „Magical Mystery Tour“ posierten.

 (aum)

  Fotos: Siehe Bildunterschrift

 

 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:

https://www.was-audio.de/aanews/autonews20250903_kvp.mp3
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„Autonews vom 03. September 2025“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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