Autonews vom 10. April 2026

Autonews vom 10. April 2026

vor 1 Woche
Autonews
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Beschreibung

vor 1 Woche

Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael
Weyland 
Thema heute:  Nachfragen kann tausende Euro sparen -
Verdeckte ADAC Studie zeigt: Viele Autohändler geben gute
Rabatte   


 


 


 


Leapmotor T03


 


Foto:
 Leapmotor/ Stellantis Germany
GmbH 


 


Ein neues Auto kann schnell zu einem kostspieligen
Unterfangen werden. Selbst ein Kleinwagen kostet mittlerweile im
Schnitt mehr als 25.000 Euro. Dabei handelt es sich allerdings um
die reinen Listenpreise. Der ADAC hat mit Testkäufern
deutschlandweit untersucht, ob Autohändler Rabatt geben - und
wenn ja, wieviel.


Bei der verdeckten Studie wurden zunächst 14
Fahrzeuge online vorkonfiguriert. Mit dem Angebot aus dem
Konfigurator gingen die Testkäufer zu verschiedenen Autohändlern
und versuchten hier Rabatt zu verhandeln. Für jedes
Fahrzeugmodell wurden acht Verkaufsgespräche geführt, verteilt
auf unterschiedliche Regionen in Deutschland.


 


 


ADAC Rabattanalyse


 


Foto: ADAC


Die erste Überraschung betraf die Hersteller
Mercedes-Benz und BYD. Der deutsche Hersteller wies bereits im
Online-Konfigurator einen nicht näher definierten Nachlass von
gut 5.000 Euro aus. BYD warb ebenfalls online sogar mit einem
Abzug von über 15.000 Euro, wobei 6.000 Euro davon auf die
maximale Förderung für Elektroautos ausgeschrieben waren, die in
der Praxis nicht jeder Käufer bekommt.


 


 


BYD ATTO 2


 


Foto: BYD Europe
B.V. 


Im Autohaus zeigte sich, dass auch die
Rabattbereitschaft der Händler scheinbar groß ist: Schon beim
ersten Angebot war in über drei Viertel der Fälle proaktiv ein
Rabatt enthalten. Die bereits im Konfigurator aufgeführten
Rabatte von Mercedes und BYD wurden dabei durchgängig vor Ort
bestätigt. Und in weiteren 12 Prozent der Fälle ließen sich die
Verkäufer auf Nachfrage auf einen Nachlass ein. Die Höhe
variierte je nach Hersteller allerdings stark: Bei Leapmotor lag
die durchschnittliche Rabatthöhe gerade einmal bei 243 Euro - BMW
hingegen reduzierte den Kaufpreis um über 11.000 Euro. Grund
dafür sind neben den Vertriebsstrategien der Hersteller auch die
unterschiedlichen Fahrzeugklassen:


 


 


Der neue Renault Clio


 


Foto: Renault Deutschland AG


Der Kleinstwagen von
Leapmotor ist mit einem
Listenpreis von 18.900 Euro der günstigste Vertreter im Feld -
entsprechend gering fällt auch die Marge für den Händler und
Hersteller aus. Der BMW wurde für die Studie mit viel Zubehör
zusammengestellt: Hier liegt der reine Konfigurationspreis schon
bei über 62.000 Euro.


Fragten die Testkäufer ein zweites Mal nach einem
Rabatt, war bei vielen Verkäufern eine Grenze erreicht. Nur noch
13 Prozent ließen sich auf eine weitere Reduzierung des
Kaufpreises ein. Dennoch lohnt sich die Nachfrage - BMW etwa
reduzierte bei dieser Stufe den Preis im Schnitt nochmals um über
700 Euro, ein Renault-Händler gab es hier den ersten
Rabatt.


 


 


 


Fotos: Siehe Bildunterschrift





 


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https://www.was-audio.de/aanews/autonews20260410_kvp.mp3
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