Update: Aus Afghanistan geflüchtet. In Pakistan festgenommen

Update: Aus Afghanistan geflüchtet. In Pakistan festgenommen

Vier Jahre nach der Machtübernahme der Taliban sollen afghanische Schutzsuchende aus Pakistan abgeschoben werden. Und: Warum ist das UN-Plastikabkommen gescheitert?
12 Minuten

Beschreibung

vor 6 Monaten
Heute vor vier Jahren haben die Taliban in Afghanistan wieder die
Macht übernommen. Seitdem gehören Menschenrechtsverletzungen und
steigende Armut zum Alltag. Besonders dramatisch ist die Lage für
Frauen: Ihre Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt, Mädchen
wird der weiterführende Schulbesuch verwehrt, und
Zwangsverheiratungen nehmen zu. Trotzdem will die Bundesregierung
die Aufnahmeprogramme beenden und schiebt Menschen nach Afghanistan
ab. Gleichzeitig warten rund 2.400 Afghanen mit einer
bestätigten Ausreisegenehmigung seit über einem Jahr in Pakistan
auf ihre Weiterreise nach Deutschland. Während die schwarz-rote
Koalition in Berlin über das künftige Verfahren streitet, schiebt
die pakistanische Regierung afghanische Staatsbürger ab – oft unter
Verweis auf abgelaufene Visa oder fehlende
Aufenthaltsgenehmigungen. Wer in Pakistan auf seine Ausreise wartet
und weshalb die Bundesregierung sie bislang nicht nach Deutschland
geholt hat, erklärt Nina Monecke, Politikredakteurin der ZEIT.
Plastikmüll zählt zu den größten globalen Umwelt- und
Gesundheitsproblemen. Jährlich fallen weltweit rund 400 Millionen
Tonnen an – nur ein Bruchteil davon wird recycelt. Der
Handlungsdruck ist entsprechend hoch. Doch die Verhandlungen bei
der UN-Konferenz in Genf über ein weltweites Abkommen gegen
Plastikmüll sind vorerst gescheitert: Rund 180 Staaten konnten sich
nicht auf einen gemeinsamen Text einigen. Warum das Abkommen
gescheitert ist und wie es nun weitergehen könnte, erklärt Fritz
Habekuß, Klima- und Umweltkorrespondent der ZEIT.  Außerdem im
Update: Bahn-Chef Richard Lutz muss gehen. Und das in einer
Zeit, in der die Bahn mit vielen Problemen kämpft: Verschuldung,
Unzufriedenheit der Kunden, Sanierungsbedarf der Strecken und ein
gigantisches Ausmaß an Unpünktlichkeit. Zacharias Zacharakis
aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert, was die Suche nach
einem Nachfolger so kompliziert macht. Und sonst so? Die Welt
blickt auf Alaska – einen US-Bundesstaat mit Rentierwurst und
Hundeschlittenrennen. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   
Weitere Links zur Folge: Abschiebungen aus Pakistan: Zurück ins
Land der Taliban Abschiebung Afghanistan: Rückkehr ins Nichts
Asylrecht: Wadephul sichert von Pakistan abgeschobenen Afghanen
Hilfe zu Migration: Pakistan nimmt Afghanen mit Aufnahmezusage für
Deutschland fest Kunststoffe: Wie Plastik krank macht
Plastikabkommen: Wie die fossile Lobby ein globales Plastikabkommen
verhinderte Genf: Verhandlungen über globales Plastikabkommen
vorerst gescheitert Richard Lutz: Die Bahn braucht viel – aber
keinen neuen Chef Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT
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