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  4. Montagskoller, Burnout & Berufung – Wozu arbeiten wir eigentlich?
Ferienmodus aus, Realität an: Der Wecker klingelt wieder, der
Terminkalender brummt – und Stephan steht wegen einer defekten
Espressomaschine ohne Kaffee da. Manuel hingegen hat gerade einen
Sonntag erlebt, der in seiner ziellosen Musse fast etwas Heiliges
hatte. Genau dazwischen liegt das Thema dieser Folge: Arbeit. Was
motiviert uns eigentlich, wenn der Alltag wieder losgeht? Und wie
viel Sinn darf oder muss ein Job überhaupt machen? Die beiden
sprechen über Montagsmüdigkeit und Motivationsfragen, über Euphorie
im Team und die über die Frage, ob es theologisch vertretbar wäre,
Zigaretten mit Begeisterung zu verkaufen, solange die
Mitarbeitenden nett genug sind. Sie diskutieren auch die Gefahr,
sich über den Beruf zu definieren – bis zur totalen Erschöpfung.
Und sie fragen: Warum hängen wir so viel von unserem Selbstwert an
die Arbeit – und wie kommen wir da wieder raus? Ein Blick in die
Geschichte zeigt: Die Idee von Arbeit als «Berufung» hat im
Christentum tiefe Wurzeln – vom biblischen Schöpfungsauftrag bis
zur reformatorischen Aufwertung aller Berufe, vom Pfarrer bis zum
Ledergerber. Arbeit als geistliche Aufgabe mit einer eigenen Würde
– aber eben nicht als einzige Identitätsquelle. Denn mit dem Sabbat
wird im gleichen Atemzug auch der Stopp eingeführt: ein
wöchentlicher Reminder, dass unser Wert nicht in der Leistung
liegt. Eine Folge über Sinn, Stress, Identität und Pausen. Für
alle, die nach dem Urlaub wieder ins Arbeitsleben eintauchen und
sich fragen, wofür das Ganze eigentlich gut ist.
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„Montagskoller, Burnout & Berufung – Wozu arbeiten wir eigentlich?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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