Vom Glauben reden – peinlich oder berührend?

Vom Glauben reden – peinlich oder berührend?

1 Stunde 11 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche
Vom Glauben reden: Warum fühlt es sich in reformierten Kontexten so
schnell peinlich an – und wann wird es plötzlich berührend? In
dieser Folge suchen Manuel und Stephan nach einer Sprache, die
nicht überwältigt, aber auch nicht verstummt. Vom Glauben reden –
das klingt einfach. Und ist doch erstaunlich schwer. Warum
entschuldigen wir uns oft schon beim ersten Satz? Warum erklären
wir alles, kontextualisieren, differenzieren, und grenzen uns
vorsorglich von evangelikalen Positionen ab, bis vom Eigenton kaum
mehr etwas übrig bleibt? Wir reden darüber, was es heisst, unter
säkularen Bedingungen über Gott zu sprechen: Wenn Glaube nicht mehr
selbstverständlich ist, wird er nicht automatisch spannender, nur
weil man ihn noch besser erklärt. Vielleicht braucht es weniger
Fussnoten – und mehr Mut zur eigenen Stimme. Wir fragen, wo
Absicherung notwendig ist, wo sie zur Grundhaltung wird, und wie
reformierte Glaubenssprache wieder schlicht, verständlich und
verantwortlich klingen kann. Und weil das Leben zuverlässig
dazwischenfunkt: Manu merkt, dass er nicht mehr der Hauptverdiener
der Familie ist. Stephan stolpert über eine digitale
Selbstüberschätzung. Zwei kleine Reality-Checks, die erstaunlich
gut zur grossen Frage passen: Wie spricht man ehrlich, ohne sich zu
verstecken?

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