Lass die Sonne rein?
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Ich sitze in meinem Büro, der Himmel grau behangen, draußen
regnet es. Es ist Ende Juli und fühlt sich an wie Herbst.
Mittendrin sind wir in der Sommerzeit und das Lied der Fanta4
taucht in meinem Kopf auf:
Sommer, Sonne, Sonnenschein, zieh ich mir furchtbar gerne rein,
gerne rein, gerne rein…
Oh ja, wie gern würde ich mir Sommer, Sonne und Sonnenschein
jetzt reinziehen… und ich habe auch noch Hoffnung, etwas Wärme
und Sonne in den nächsten Wochen abzubekommen.
„Lass die Sonne rein", singen die Fantas weiter:
"Die Sonne rein?" fragst du und bist ziemlich aufgebracht
Du kannst mich nicht versteh‘n, denn sie hat mit dir Schluss
gemacht
Dein Wagen in der Werkstatt, der Urlaub in den Binsen
Dein Boss hat es satt, auf der Bank zahlst du Zinsen…“
Keine Sonne…
Ja – unsere Tage sind nicht immer sonnig und manchmal erleben wir
sehr lange wolkenbehangene, regnerische Zeiten. Es scheint immer
trüber zu werden und die Sonne scheint verloren gegangen zu sein?
Wo ist sie denn?
Dann können oder wollen wir die Aufforderungen von anderen: „Lass
die Sonne rein!“ gar nicht hören.
Und wie geht das überhaupt, „die Sonne reinlassen“?
Laut den Fantas sollen wir einfach „Schnippndibipnbadip
sipndipndip“ sagen…
Wenn es doch so einfach wäre…
Was mache ich, wenn alles trüb und regnerisch in mir oder um mich
herum ist?
Ich halte aus und warte. Harre darauf, dass mich Gott findet.
Denn das hat er uns wissen lassen mit der Geschichte vom
Verlorenen Schaf:
Der gute Hirte geht und sucht das Verlorene BIS ER ES FINDET.
So wichtig sind wir ihm. So wichtig bist du ihm!
Gott hört nicht auf, uns zu suchen.
Die Sonne strahlt und strahlt, und tut alles, damit ihre Strahlen
zu uns durchbrechen und uns erreichen…
Und ich kann bezeugen – das habe ich immer wieder erlebt: Gott
findet mich.
Und während ich harre und warte, bade ich mich manchmal in
Liedern. Eins davon ist von Frieder Gutscher: Atem holen – das
könnt ihr auf den streaming-Diensten hören. Das schalte ich ganz
laut an – so dass es mich umhüllt und dann singe ich mit, den
Namen Jesu – immer wieder – atme ihn ein und lass ihn in mir Raum
einnehmen. Vielleicht hast du auch so ein Lied, dass dich Gottes
Gegenwart gewiss(er) werden lässt..
Ich mache euch und mir Mut – zu harren, zu warten, euch
hinzuhalten – ob die Sonne gerade umfassend scheint, mancher
Strahl die Wolken durchbricht oder ihr gerade mit verdunkeltem
Himmel da seid,
denn Jesus hat zu Zachäus, der Menschenmenge und auch zu uns
gesagt:
Der Menschensohn ist gekommen zu suchen und selig zu machen, was
verloren ist.
Wie gut, dass wir auf IHN unsere Hoffnung setzen können!
Einen gesegneten Sommer wünscht Damaris Friedrich
Lied ist auf Youtube zu hören… und macht gute Laune!
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