Toxische Teams - wenn einer alle anderen runterzieht (116)

Toxische Teams - wenn einer alle anderen runterzieht (116)

Zwischen Hilferuf und Grenzüberschreitung: Der stille Saboteur im Team - hör rein!
39 Minuten
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Beschreibung

vor 6 Monaten

INHALT


In dieser Folge erzählen wir die Geschichte von Thomas –
einem langjährigen Kollegen, der vom engagierten Mitgestalter zum
stillen Saboteur wurde. Wir beleuchten, was hinter seinem
Verhalten steckt, wie es auf das Team wirkt – und was du tun
kannst, wenn du als Kolleg:in oder Führungskraft betroffen bist.

Thomas ist kein „toxischer Mensch“. Er ist verletzt,
frustriert – sein Verhalten ist ein (ungehörter) Hilferuf.

Reflexion: Was steckt hinter toxischem Verhalten? Oft ein
Ausdruck von Überforderung oder tiefer Unzufriedenheit. Aber:
Verständnis ≠ Entschuldigung. Das Verhalten darf dem Team nicht
schaden.



Tipps für Kolleg:innen im Team


Grenzen setzen: Freundlich, aber klar bleiben: „Ich wünsche
mir, dass wir konstruktiv bleiben.“

Nicht mitziehen lassen: Die eigene Haltung schützen – keine
Negativspirale. 

Keine Therapeutenrolle übernehmen: Professionelle Distanz
wahren – kein Co-Abhängigkeitsmuster.

Dokumentieren & ggf. eskalieren: Wenn Verhalten die
Arbeit beeinträchtigt: beobachten, notieren, ggf.
Führungskraft/HR einbeziehen.



Was tun, wenn du selbst betroffen bist?


Selbstcheck: Hat dich die Stimmung schon angesteckt?

Schutzräume schaffen: Pausen mit positiven Kolleg:innen,
Fokuszeiten, kleine Rückzugsräume.

Gespräch suchen (wenn möglich): „Mir ist aufgefallen, dass du
oft kritisch bist – ich frage mich, was dahinter steckt?“

Führungskraft einbeziehen: Frühzeitig – bevor das Team
leidet.

Eigene Grenzen prüfen: Wenn es zu viel wird: Teamwechsel oder
Veränderung anstoßen.



Führungsperspektive: Klar bleiben – auch mit Empathie


Verstehen, aber nicht entschuldigen. Das Verhalten erklären ≠
es tolerieren.

Beobachten & einordnen: Was genau passiert? Welche
Wirkung? Einzel- oder Musterfall?

Klar ansprechen – mit Ich-Botschaften: „Das belastet das
Miteinander. Ich wünsche mir einen konstruktiven Umgang.“

Grenzen setzen – Konsequenzen ziehen: Stufenweise und
dokumentiert handeln, wenn keine Veränderung folgt.

Unterstützung anbieten: Reflexionsgespräche, externe Hilfe,
Rollen klären.

Team schützen & stärken: Gemeinsame Regeln,
Feedbackräume, positive Kultur fördern.






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