Eine Professur für die digitale Zukunft der Augenheilkunde
26 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Prof. Dr. Martin Spitzer über Visionen, Verantwortung und
die Rolle von KI in der Netzhautforschung
Was bedeutet es, wenn eine Universitätsklinik eine eigene
Professur für Künstliche Intelligenz in der Augenheilkunde
erhält?
In dieser Folge von Retina View spricht Moderator Thomas Duda mit
Prof. Dr. Martin Spitzer, Direktor der Universitäts-Augenklinik
am UKE in Hamburg, über die Bedeutung und die Ziele der neuen
Stiftungsprofessur, die von der Stiftung Auge gefördert wird.
Prof. Spitzer gibt Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte
seiner Arbeitsgruppe, darunter die Hamburg City Health Study mit
über 10.000 OCT-Daten und die Rolle der Netzhaut als „Fenster zum
Körper“. Er erklärt, wie KI-gestützte Analysen nicht nur neue
Perspektiven für die Netzhautforschung eröffnen, sondern auch
Hinweise auf systemische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf- oder
neurologische Leiden liefern können. Transdisziplinäre Ansätze
und die enge Vernetzung mit Partnern im In- und Ausland schaffen
die Grundlage für diese zukunftsweisende Forschung.
Wir diskutieren außerdem:
Wie die Professur die digitale Medizin in Deutschland
voranbringen soll
Warum KI kein Ersatz, sondern ein Kollege für Ärzte ist
Welche ethischen Fragen die Vorhersage von Krankheiten über
die Netzhaut aufwirft
Was es braucht, um Digitalisierung und KI sinnvoll in die
klinische Versorgung zu integrieren
Warum Spitzer für eine neue Fortschrittskultur in der
deutschen Gesundheitsforschung plädiert
Eine Folge über Visionen, Verantwortung und das Potenzial des
Auges als diagnostisches Organ der Zukunft – verständlich
erklärt, kritisch reflektiert und mit einem klaren Blick auf die
Bedürfnisse von Betroffenen und Forschenden.
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