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Beschreibung
vor 11 Monaten
Die in einem Dorf bei Greiz lebende Künstlerin Elisabeth Oertel ist
derzeitige Landesstipendiatin der Kulturstiftung Thüringen und wird
im Rahmen ihres Stipendiums ein „Archiv der Probleme“ erstellen.
„Kunst ist mehr als Ästhetik. Kunst ist Begegnung, Kommunikation,
eine Brücke zwischen Menschen und ihren Geschichten. Wenige
Künstlerinnen verkörpern diese Idee so eindrucksvoll wie Elisabeth
Oertel. Ihr Weg ist geprägt von Neugier, Mut und der ständigen
Suche nach tiefgreifender Auseinandersetzung mit der Welt – sei es
durch Bildhauerei, Film oder performative Interventionen“, so die
Begründung der Jury. Mit ihrer Arbeit im Rahmen des Stipendiums
möchte Elisabeth Oertel die Sorgen, Ängste und Hoffnungen der
Menschen ihrer Region sichtbar machen. Vielen von ihnen fühlen sich
nicht gehört. Elisabeth Oertel kommt mit ihnen zunächst ins
Gespräch, hört zu, fragt, was „Zufriedenheit“ ausmacht, bevor sie
an die künstlerische Umsetzung geht. In Greiz wurde Elisabeth
Oertel 1985 geboren. Sie studierte 2007 bis 2009 Bildende Kunst in
den Niederlanden, 2011 an der Estonian Academy of Arts Tallinn und
anschließend an der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein, wo
sie 2013 das Diplom erhielt. Anschließend arbeitete Elisabeth
Oertel ein halbes Jahr in einem Atelier in Rotterdam und ist seit
2014 freischaffende Künstlerin, wirkt als Bildhauerin, Autorin und
im Kurzfilm-Bereich. 2014 auch war sie Mitbegründerin der
Künstlergruppe „leavinghomefunktion - Auf dem Landweg nach New
York“ und ist seit 2020 Mitbegründerin der Filmproduktionsfirma
„leavinghomefunktion“. Dort entstand 2020 in Zusammenarbeit mit
Daniel von Rüdiger der Kinofilm „972 Breakdowns. Auf dem Landweg
nach New York“, der auch im Stream und auf DVD zu sehen ist. Im
September 2014 startete Elisabeth Oertel eine zweieinhalb Jahre
währende Reise mit 4 weiteren Künstlerinnen und Künstlern von Halle
nach New York: 43.000 Kilometer mit 4 Ural-Motorrädern und 972
Pannen. Zusammen mit Anne Knödler, Efy Zeniou, Johannes Fötsch und
Kaupo Holmberg bereiste Elisabeth Oertel drei Kontinente, mehr als
20 Länder und sie begegneten Hunderten von Menschen, die ihnen bei
den 972 Pannen halfen und alle namentlich im Abspann des Filmes
erwähnt werden. Ein hochwertiger Kunstbildband nimmt den Betrachter
mit auf diese Reise von Halle nach Berlin, seit 2017 erreichte die
multimediale Performance „leavinghomefunktion“ in Österreich,
Schweiz und Deutschland an die 50.000 Zuschauer und noch bis Januar
2026 kann „Auf dem Landweg nach New York – 4 Ural-Motorräder,
43.000 Kilometer, 972 Breakdowns“ in einer großflächigen,
interaktiven Sonderausstellung auf Schloß Augustusburg bei Chemnitz
besichtigt werden. 23.07. 2025 Wiederholung, 20.03 bis 21.00 Uhr
Moderation: Carsten Tesch
Redaktion: Angelika Zapf
derzeitige Landesstipendiatin der Kulturstiftung Thüringen und wird
im Rahmen ihres Stipendiums ein „Archiv der Probleme“ erstellen.
„Kunst ist mehr als Ästhetik. Kunst ist Begegnung, Kommunikation,
eine Brücke zwischen Menschen und ihren Geschichten. Wenige
Künstlerinnen verkörpern diese Idee so eindrucksvoll wie Elisabeth
Oertel. Ihr Weg ist geprägt von Neugier, Mut und der ständigen
Suche nach tiefgreifender Auseinandersetzung mit der Welt – sei es
durch Bildhauerei, Film oder performative Interventionen“, so die
Begründung der Jury. Mit ihrer Arbeit im Rahmen des Stipendiums
möchte Elisabeth Oertel die Sorgen, Ängste und Hoffnungen der
Menschen ihrer Region sichtbar machen. Vielen von ihnen fühlen sich
nicht gehört. Elisabeth Oertel kommt mit ihnen zunächst ins
Gespräch, hört zu, fragt, was „Zufriedenheit“ ausmacht, bevor sie
an die künstlerische Umsetzung geht. In Greiz wurde Elisabeth
Oertel 1985 geboren. Sie studierte 2007 bis 2009 Bildende Kunst in
den Niederlanden, 2011 an der Estonian Academy of Arts Tallinn und
anschließend an der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein, wo
sie 2013 das Diplom erhielt. Anschließend arbeitete Elisabeth
Oertel ein halbes Jahr in einem Atelier in Rotterdam und ist seit
2014 freischaffende Künstlerin, wirkt als Bildhauerin, Autorin und
im Kurzfilm-Bereich. 2014 auch war sie Mitbegründerin der
Künstlergruppe „leavinghomefunktion - Auf dem Landweg nach New
York“ und ist seit 2020 Mitbegründerin der Filmproduktionsfirma
„leavinghomefunktion“. Dort entstand 2020 in Zusammenarbeit mit
Daniel von Rüdiger der Kinofilm „972 Breakdowns. Auf dem Landweg
nach New York“, der auch im Stream und auf DVD zu sehen ist. Im
September 2014 startete Elisabeth Oertel eine zweieinhalb Jahre
währende Reise mit 4 weiteren Künstlerinnen und Künstlern von Halle
nach New York: 43.000 Kilometer mit 4 Ural-Motorrädern und 972
Pannen. Zusammen mit Anne Knödler, Efy Zeniou, Johannes Fötsch und
Kaupo Holmberg bereiste Elisabeth Oertel drei Kontinente, mehr als
20 Länder und sie begegneten Hunderten von Menschen, die ihnen bei
den 972 Pannen halfen und alle namentlich im Abspann des Filmes
erwähnt werden. Ein hochwertiger Kunstbildband nimmt den Betrachter
mit auf diese Reise von Halle nach Berlin, seit 2017 erreichte die
multimediale Performance „leavinghomefunktion“ in Österreich,
Schweiz und Deutschland an die 50.000 Zuschauer und noch bis Januar
2026 kann „Auf dem Landweg nach New York – 4 Ural-Motorräder,
43.000 Kilometer, 972 Breakdowns“ in einer großflächigen,
interaktiven Sonderausstellung auf Schloß Augustusburg bei Chemnitz
besichtigt werden. 23.07. 2025 Wiederholung, 20.03 bis 21.00 Uhr
Moderation: Carsten Tesch
Redaktion: Angelika Zapf
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