Musikvermittlung mit Immanuel de Gilde
1 Stunde 12 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Musik ist mehr als nur Töne – sie ist Sprache, Brücke und
Begegnung. Doch wie gelingt es uns, diese Magie auch anderen
verständlich zu machen? Wie können wir als Musiker:innen unsere
Leidenschaft so vermitteln, dass sie beim Publikum ankommt – ohne
dabei unsere künstlerische Integrität zu verlieren? Was sind die
Werkzeuge, mit denen wir Musik nicht nur spielen, sondern auch
lebendig werden lassen können? Und wie verwandeln wir
vermeintliche Hindernisse – sei es die Angst vor dem Sprechen
oder die Sorge vor Vereinfachung – in neue kreative
Möglichkeiten?
Musikvermittlung ist kein Extra, sondern eine Erweiterung unserer
Kunst: Sie fordert uns heraus, unsere eigenen Interpretationen zu
hinterfragen, neue Perspektiven zu entdecken und letztlich tiefer
in die Musik einzutauchen. Gleichzeitig öffnet sie Türen zu
Publikumsschichten, die wir sonst nie erreicht hätten.
Mit unserem Gast reden wir darüber, wie man seinen eigenen
authentischen Weg zwischen künstlerischem Anspruch und
niedrigschwelligem Zugang findet und welche unerwarteten
Geschenke uns die Vermittlung – vielleicht sogar für unser
eigenes Musizieren – macht.
Immanuel de Gilde ist studierter Musikwissenschaftler und
Projektprofi mit einem besonderen Gespür für innovative
Musikvermittlung. Er schloss sein Studium der Kunst, Musik und
Medien (BA) sowie Musikwissenschaft (MA) nach Stationen in
Marburg, Amsterdam und Wien im Jahr 2020 ab.
Sein Weg führte ihn direkt in die Praxis: Als Projektassistent,
Regieassistent und Abendspielleiter bei UFO – Junge Oper Urban
der Deutschen Oper am Rhein gestaltete er zeitgenössische
Musikformate mit. Seit 2022 prägt er als Projektleiter des
renommierten Stegreif Orchesters wegweisende Initiativen wie
#bechange und #freesolo – und verantwortet dort zugleich den
Bereich Presse und Musikvermittlung, den er seit 2024
leitet.
Aktuell verbindet er Theorie und Praxis als Wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Institut für Instrumental- und Gesangspädagogik
der BTU Cottbus-Senftenberg. Hier forscht und lehrt er zu
Schnittstellen zwischen künstlerischer Praxis, Pädagogik und
zeitgemäßer Publikumsentwicklung.
Unser Gast steht für Vermittlung als kreativen Prozess: ob auf
der Opernbühne, im Orchesterlabor oder im Hörsaal. Seine Arbeit
zeigt, wie man Musik lebendig, zugänglich und trotzdem
künstlerisch radikal denken kann.
Herzlich willkommen, Immanuel de Gilde!
[Links]
https://www.stegreif.org/
Das Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen wird gefördert durch das
Programm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der
Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
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