Update: Zerbricht die israelische Regierung an der Wehrpflicht?

Update: Zerbricht die israelische Regierung an der Wehrpflicht?

Eine weitere ultraorthodoxe Partei hat sich aus der israelischen Regierungskoalition zurückgezogen. Wankt Netanjahu nun? Und: der britisch-deutsche Freundschaftsvertrag.
11 Minuten

Beschreibung

vor 7 Monaten
Die ultraorthodoxe Schas-Partei hat sich in Israel aus der
Regierung um Benjamin Netanjahu zurückgezogen. Am Dienstag hatte
bereits das Parteienbündnis Vereinigtes Thora-Judentum
(UTJ) seinen Austritt aus der Regierungskoalition erklärt.
Nach Angaben israelischer Medien teilte die Schas-Partei mit, alle
ihre Posten in der Regierung aufzugeben. Allerdings werde man Teil
der Koalition bleiben, womit Netanjahu nicht zu Neuwahlen gezwungen
ist. Grund für das Ausscheiden aus der Regierung seien
Meinungsverschiedenheiten um einen Gesetzesvorschlag zur
Wehrpflicht. Die streng religiösen Parteien fordern, dass
ultraorthodoxe Juden auch in Zukunft von der verpflichtenden
Einberufung zum Militärdienst ausgenommen sind. Die freie
Nahostkorrespondentin in Tel Aviv Steffi Hentschke spricht über die
israelische Regierungskrise. In London haben Bundeskanzler
Friedrich Merz (CDU) und der britische Premierminister Keir Starmer
einen Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Damit wollen Deutschland
und Großbritannien eine neue Grundlage für ihre Zusammenarbeit
schaffen – fünf Jahre nach dem Brexit, dem Austritt Großbritanniens
aus der Europäischen Union. In dem Freundschaftsvertrag geht es vor
allem um eine engere Abstimmung in der Außen- und
Verteidigungspolitik und bei der Eindämmung irregulärer Migration.
Der Auslandskorrespondent der ZEIT in London Jochen Bittner
berichtet im Podcast über die genauen Inhalte des
Freundschaftsvertrags. Außerdem im Update: Im südafrikanischen
Durban hat das zweitägige G20-Treffen der Finanzminister gestartet.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vertritt Deutschland
dort. Der stellvertretende Politik-Ressortleiter der ZEIT Mark
Schieritz ordnet ein, was von dem Treffen erwartet werden
kann.  Und sonst so? Ein Libretto für den gefällten
Robin-Hood-Baum.   Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Leonard Frick, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Regierung in
Israel: Netanjahu kann diesen Konflikt nicht ewig vertagen Israel:
Weitere Partei verlässt Netanjahus Regierung Benjamin Netanjahu:
Krise der israelischen Regierung Friedrich Merz in London:
Deutschland und Großbritannien unterzeichnen Freundschaftsvertrag
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