Folge 11 - Fördern oder runtermachen
Werden gute Neue promoted oder gehen im System der Mittelmäßigkeit
unter?
32 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Es ist ein Abschied und zugleich ein Neubeginn: Die aktuelle
Folge des Lehmschichtpodcasts markiert nicht nur das Ende einer
Staffel, sondern auch den letzten Auftritt des Formats unter dem
bekannten Namen. Doch was bedeutet das für die Zukunft? Wer
Michael Braun und Marc Rodenkirchen kennt, ahnt bereits, dass sie
uns nicht im Stich lassen werden – ganz im Gegenteil. Aber dazu
später mehr. Erst einmal möchten wir Ihnen einen Einblick in die
spannende Diskussion geben, die die beiden in ihrer aktuellen
Folge geführt haben.
Im Mittelpunkt steht eine Frage, die uns alle bewegt:
Werden Talente in Unternehmen wirklich gefördert oder
doch eher ausgebremst? Es geht um die Dynamik zwischen
Führungskräften und High Performern – jenen Mitarbeitenden, die
fachlich brillant und gleichzeitig führungsstark sind. Während
einige Chefs solche Talente als Chance begreifen und gezielt
fördern, sehen andere in ihnen eine Bedrohung für die eigene
Position. Die Folge? Talente bleiben unentdeckt oder, schlimmer
noch, werden bewusst klein gehalten.
Michael und Marc werfen hier einen tiefen Blick auf das
Spannungsfeld zwischen individuellem Ehrgeiz und
unternehmerischem Nutzen. "Sollte nicht jede Führungskraft
bestrebt sein, die Besten zu fördern?" fragen sie sich – und
stoßen dabei auf ein weites Feld, das von der
Persönlichkeitsstruktur der Vorgesetzten bis hin zu
Unternehmensstrukturen reicht. Besonders spannend: Die Diskussion
um Matrixorganisationen, in denen disziplinarische und fachliche
Verantwortung getrennt sind. Kann diese Trennung tatsächlich die
Konkurrenz untereinander verringern und den Fokus auf das
eigentliche Ziel – die Förderung von Talenten – lenken?
Doch die beiden gehen noch einen Schritt weiter. Was passiert,
wenn High Performer merken, dass sie im Unternehmen nicht
vorankommen? Die Antwort: It depends. Manche
resignieren und ziehen sich zurück, andere suchen sich ein neues
Umfeld – entweder innerhalb des Unternehmens oder außerhalb. Eine
Tendenz, die besonders für kleinere Firmen zum Problem werden
kann, wie die Podcaster betonen.
Ein weiteres Highlight der Folge ist die Frage: Was macht
gute Führung wirklich aus? Ist Führung ein Skill, der
nichts mit fachlicher Expertise zu tun haben muss? Oder braucht
es doch die Kombination aus beidem? Michael teilt eine
inspirierende Erfahrung aus seiner Vergangenheit: Ein irischer
Chef sagte ihm einst, sein Job sei es, Hindernisse aus dem Weg zu
räumen, damit das Team in Ruhe arbeiten kann. Ein Satz, der
bleibt.
Am Ende der Episode werfen Michael und Mark einen Blick auf die
größeren Zusammenhänge. Parallelen zur Politik werden gezogen, wo
High Performer oft an Netzwerken und Seilschaften scheitern. Sie
stellen die provokante Frage: "Kann sich unsere Gesellschaft
leisten, auf die Besten zu verzichten?"
Doch zurück zum Anfang: Wie geht es weiter mit dem Podcast? Was
bedeutet der neue Name, und welche Änderungen können wir
erwarten? Michael und Marc versprechen: Das Format bleibt sich
treu, wird aber noch spannender, noch vielseitiger.
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