Worum geht's?
Auf einer Veranstaltung hörte Michael, KI-Transformation sei revolutionär und verlange ein völlig anderes Führungsverständnis. Marc und Michael prüfen das nach: Was unterscheidet ein KI-Projekt von der Einführung eines CRM oder einer SAP-Landschaft? Ihr Ergebnis fällt unaufgeregt aus. Die Grundfragen bleiben gleich, die Schwerpunkte verschieben sich.
Darum geht's in dieser Folge
Dieselben Hausaufgaben: Warum, wofür, wer ist betroffen? "Wir haben jetzt eine Software, such mal den Einsatz" läuft verkehrt herum.
Assistenz und Fähigkeitsgewinn: Marc kann als IT-Architekt plötzlich programmieren. KI als Entlastungsprogramm statt Abbauprogramm. Michael regt an, sie als Baustein der Mitarbeitergesundheit zu positionieren.
Arbeit verändert sich: Produktionsrobotik, Kopierer und die Prognosen des Weltwirtschaftsforums zeigen, dass Tätigkeiten wandern und Jobs nicht einfach verschwinden.
KI-Customizing wie bei SAP: Die Fachbereiche bringen der KI bei, was das Unternehmen besonders macht. Ohne sie droht Gleichschaltung und ein "KI-Kopfmonopol" bei wenigen Cloud-Anbietern.
Zentrale Learnings
Michaels Leitsatz: "Macht euch nicht verrückt, macht euch Gedanken."
Erst das Warum, dann das Tool. Wer KI einführt, weil es alle tun, sticht in See, ohne den Zielhafen zu kennen.Entlastung und Abbau nicht gleichzeitig beschließen. Wer Wissensträger abbaut, während die KI noch lernen muss, verliert das Wissen, das sie braucht, und die Antworten der KI gleichen am Ende denen der Konkurrenz.Know-how im Haus halten. Cloud-KI ist eine weitere Abhängigkeit. Eigene Kompetenz im Unternehmen sichert die Eigenständigkeit, falls ein Anbieter Preise oder Zugang ändert.Weiterführende Links
WEF Future of Jobs Report 2025: 170 Mio. neue Jobs, 92 Mio. fallen weg, Prognose bis 2030 über alle Treiber, nicht nur KI
McKinsey, The State of AI: KI-Hochleister gestalten ihre Workflows fast dreimal so häufig grundlegend neu
Simon Sinek, How great leaders inspire action (TEDx): Start with Why
Kapitelmarken (ungefähre Angaben)
(00:00) Begrüßung und Thema
(04:48) Warum vor Wofür: das Software-Beispiel
(09:31) Gleiches Vorgehen? Befähigung, Angst, Assistenz
(14:44) Entlastung statt Abbau
(20:06) Arbeit verändert sich: Robotik, Kopierer, WEF
(23:16) Abhängigkeit und KI-Kopfmonopole
(27:04) KI-Customizing wie bei SAP
(33:47) Transformation endet nie, Take-aways
(36:39) Ausblick: Eva Fröhlich zu Gast
Hinweis: Die Zeiten sind geschätzt und noch gegen das Audio zu prüfen.
Für wen ist die Folge?
Geschäftsführende und Führungskräfte im Mittelstand sowie HR- und IT-Verantwortliche, die ein KI-Projekt planen oder gerade begonnen haben.
Impressum:
https://die-passioneers.de/#impressum
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