#BePassioneer

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Podcast der Passioneers GmbH rund um Führung, New Work und Transformation
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Episoden

Folge 45 - Melonenreporting: Warum Projekte scheitern (und alle zusehen)
24.05.2026
46 Minuten
Außen grün, innen rot: Warum das Melonenreporting Projekte im Mittelstand ruiniert und wie Sie mit psychologischer Sicherheit eine echte Fehlerkultur etablieren.




Worum geht's?


Der Statusbericht leuchtet wunderbar grün, die Meilensteine scheinen erreichbar, doch im Projektteam brennt es längst lichterloh. Marc und Michael widmen sich in dieser Folge einem Phänomen, das fast jeder kennt, aber kaum jemand offen ausspricht: Dem Melonenreporting. Warum Projektleiter oft gezwungen sind, rote Zahlen unter einer grünen Schale zu verstecken und warum der Ruf nach ständigen Erfolgsmeldungen den Fortschritt im Mittelstand blockiert.


Darum geht's in dieser Folge:


Die Definition: Was Melonenreporting genau ist und wie die schleichende Lieferschuld entsteht. Die Sandwich-Position: Warum Projektleiter den Druck von oben nach unten weitergeben und dabei die Realität ausblenden. Falsche Anreizsysteme: Wie Unternehmenskulturen Menschen belohnen, die blind "Ich schaffe das" rufen, und Bedenkenträger abstrafen. Das Charité-Prinzip: Warum das Verstecken von Problemen dazu führt, dass dringend benötigte Ressourcen nicht freigegeben werden.





Zentrale Learnings für Führungskräfte: Ursachen statt Schuldige suchen: Fehler sind wertvolle Signale. Wenn es kracht, muss die Ursache analysiert werden, anstatt persönliche Schuld zuzuweisen.Psychologische Sicherheit etablieren: Menschen müssen Fehler benennen dürfen, ohne Sanktionen fürchten zu müssen.Transparenz nach innen fördern: Eine radikale interne Ehrlichkeit im Projektteam ist die Grundvoraussetzung, um Lieferschulden abzubauen, bevor das Budget platzt.




Weiterführende Links:


Harvard Business Review: Why Psychological Safety Is the Hidden Engine Behind Innovation (Forschung von Amy Edmondson) The PMO Professionals: Watch out for watermelons in project reports Undconsorten: McKinsey-Einblicke zur Etablierung einer gesunden Fehlerkultur





Kapitelmarken:


(00:00) Begrüßung und Einführung in das Thema (01:52) Definition: Was ist Melonenreporting? (04:30) Die Sandwich-Position und wachsende Lieferschulden (07:15) Falsche Anreizsysteme und blinder Optimismus (09:50) Das Charité-Beispiel: Warum Probleme sichtbar sein müssen (14:10) Vom Fingerpointing zur echten Fehlerkultur (19:20) Marcs 3 Takeaways gegen das Melonenreporting





Zielgruppe: Geschäftsführer, C-Level, Projektmanager und HR-Leiter in mittelständischen Unternehmen.


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Folge 44 - Robotics im Mittelstand (Gast Marcus Köhnlein)
10.05.2026
44 Minuten
Europa erfindet, Amerika skaliert. Markus Köhnlein über Security-Roboter, Hardware-Mangel und warum wir wieder schrauben lernen müssen.




Worum geht's?

Roboter, die nachts bei Sturm und Regen Industriezäune kontrollieren und Wärmebildkameras nutzen? Klingt nach Zukunft, ist aber längst Realität. Und plötzlich merken wir: Die Software ist nicht mehr unser Engpass. Es sind fähige Hände, die Kabel stecken und Hardware zusammenschrauben.


Darum geht's in dieser Folge:

Wachablösung: Warum der "Security-Guard" bald auf Ketten fährt. Schrauben statt Coden: Der unterschätzte Mangel an echter Hardware-Expertise. Innovation vs. Skalierung: Warum europäische Robotik-Startups oft von US-Konzernen geschluckt werden. Mieten statt Kaufen: Wie Robotics für den Mittelstand bezahlbar wird.

Zentrale Learnings:Innovation braucht Skalierungskraft: Wir erfinden fantastische Prototypen in Europa, aber scheitern oft an den Netzwerken, dem Risikokapital und der Bürokratie, um sie global auszurollen.Hardware schlägt Code: KI vereinfacht die Software-Entwicklung extrem. Der neue Flaschenhals? Leute, die Prozessoren anschließen, löten und Roboter industrietauglich verkabeln. Das Handwerk wird zum Gewinner der KI-Revolution.Risiko minimieren durch RaaS (Robotics as a Service): Ein klassisches Kaufmodell schreckt bei neuen Technologien ab. Mietmodelle inklusive Wartung und KI-Updates senken die Einstiegshürde enorm. Weiterführende Links:

Agents, robots, and us: Skill partnerships in the age of AI (McKinsey Report) Fraunhofer IPA analysiert Potenzial Humanoider Robotik (Fraunhofer Institut) Scaling up a tech startup in Europe & "EU Inc." Initiative (European Commission Focus)





Kapitelmarken (ungefähr):

(00:00) Intro & Begrüßung: Wer ist Markus Köhnlein?


(03:15) Die vielen Hüte: Von Robotics über historischen Gin bis Social Media


(08:30) Quarrero Robotics: Warum der Security-Sektor dringend Roboter braucht


(13:45) Roboter vs. Millionen von Kameras: Der Vorteil physischer Präsenz


(18:20) Die Sourcing-Realität: Warum Europas Hardware-Produktion in Asien hängt


(23:10) Innovation vs. Skalierung: Europas Start-ups als billiges Outsourcing für US-Konzerne?


(28:40) Explodierende Hardware-Kosten & lange Lieferzeiten bei KI-Prozessoren


(33:15) Regulatorik vs. Risiko: Warum Security oft nur als Kostenblock gesehen wird


(37:00) Der wahre Fachkräftemangel: Uns fehlen echte "Schrauber", keine Coder


(41:30) Die 3 zentralen Takeaways der Folge & Ausblick auf die Zukunft


(43:10) Outro & Vorschau auf die nächste Folge ("Melonen Reporting")


Zielgruppe: Geschäftsführer, Innovations-Manager, COOs und Produktionsleiter im Mittelstand, die Technologie nicht als Spielerei, sondern als echten Business-Hebel verstehen wollen.


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Folge 43 - Management vs. Leadership: Vom Verwalter zum Enabler im Mittelstand
26.04.2026
46 Minuten
Was unterscheidet Management von Leadership? Entdecke das Eisbergmodell der Führung und warum "Caring Performance" die klassische Kontrolle ablöst.


Worum geht's?


Der Eisberg der Führung: Oben schwimmen die sichtbaren KPIs, Zahlen und Zielvereinbarungen – das klassische Management. Doch die wahre Kraft liegt unter der Wasseroberfläche beim Leadership: Vertrauen, Empowerment und psychologische Sicherheit. In dieser Folge diskutieren Marc und Micha den Paradigmenwechsel in der Führungskultur. Sie klären, warum wir in einer komplexen Welt weniger Verwalter und mehr Enabler brauchen und weshalb das alte Konzept der Work-Life-Balance durch eine "Work-Love-Balance" abgelöst wird.


Darum geht's in dieser Folge:


Das Eisbergmodell: Der Unterschied zwischen sichtbarer Steuerung (Management) und unsichtbarer Befähigung (Leadership). Komplexität vs. Veränderung: Warum Management den Status quo verwaltet, während Leadership den Wandel treibt. Work-Love-Balance: Wie sich die Erwartungen von Mitarbeitenden massiv verändert haben und Sinnhaftigkeit in den Fokus rückt. Caring Performance: Warum Leistung heute nicht mehr durch die Peitsche, sondern durch das Schaffen idealer Rahmenbedingungen gesichert wird.





Zentrale Learnings:


Vom Verwalter zum Befähiger: Führungskräfte müssen sich heute darauf konzentrieren, die Relevanz und Handlungsfähigkeit ihrer Teams sicherzustellen, anstatt nur Aufgaben zu verteilen. Vertrauen schlägt Kontrolle: In einer dezentralen Arbeitswelt (z.B. im Homeoffice) funktioniert Führung nur über Enablement und Vertrauen, nicht über Überwachung. Die neue 80/20-Regel: In einer stabilen Welt reichten 80 % Management und 20 % Führung. In unserer heutigen, volatilen Zeit hat sich dieses Verhältnis exakt umgedreht.





Weiterführende Links:


Harvard Business Review: What Leaders Really Do – John Kotters zeitloser Blick auf den Unterschied zwischen Management (Umgang mit Komplexität) und Leadership (Umgang mit Wandel). Gallup: How to Improve Employee Engagement in the Workplace – Spannende Daten, warum Sinnhaftigkeit (Purpose) und gute Rahmenbedingungen die Performance massiv steigern. Simon Sinek: Trust vs. Performance – Warum High-Performance-Teams wie die Navy SEALs Vertrauen und psychologische Sicherheit über reine Einzelleistung stellen.





Kapitelmarken: (Hinweis: Da das Transkript keine Timecodes enthält, sind dies logische Struktur-Marker zur Orientierung)


(00:00) Begrüßung und das Eisberg-Modell der Führung (04:15) Komplexität vs. Veränderung: Die wahre Definition von Leadership (11:30) Der Wandel der Arbeit: Von der Dampfmaschine zur Work-Love-Balance (18:20) Kontrolle im Homeoffice und Entscheidungen aus dem Bauchgefühl (23:45) Caring Performance: Enablement statt Galeerentreiber (29:10) Die 80/20-Regel und die zentralen Takeaways





Zielgruppe: Geschäftsführer im Mittelstand, Führungskräfte, Projektleiter und HR-Verantwortliche, die ihre Unternehmenskultur fit für die Zukunft machen wollen.


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Folge 42 - AWSC - Networking neu gedacht (Gast Johanna Geisler)
12.04.2026
46 Minuten
Entdecke, wie Johanna Geisler mit dem AWSC in 35+ Städten beweist, dass echtes Networking ohne Sales-Pitches und Namensschilder funktioniert.


Worum geht's?


Wir stecken Menschen in Konferenzräume, heften ihnen Namensschilder an und erwarten, dass echtes Vertrauen entsteht.


Die Realität? Ein unauthentisches Pitch-Gewitter.


Diese Folge beleuchtet den Gegenentwurf: Den After Work Social Club (AWSC).


Darum geht's in dieser Folge:


Der AWSC-Ansatz: Warum gemeinsames Erleben Visitenkarten und feste Agenden schlägt. Von der Idee zur Organisation: Wie man ein ehrenamtliches Netzwerk von 150 Leuten in 35 Städten in DACH koordiniert und wann Struktur unverzichtbar wird. Der "HR AWSC": Ein geschützter Raum für fachlichen Austausch – strikt ohne Sales-Pitches. Das stille Problem: Wie Gemeinschaften der zunehmenden Einsamkeit durch Remote-Work entgegenwirken.





Zentrale Learnings: Wahre Verbindungen brauchen keinen Business-Pitch.Auch ehrenamtliche Initiativen benötigen klare, skalierbare Strukturen, wenn sie wachsen.Zweckfreies Netzwerken ist ein starkes Mittel gegen die Isolation im Remote-Zeitalter.




Weiterführende Links:


AWSC Homepage Gallup: 1 in 5 Employees Worldwide Feel Lonely – Spannende Daten zur Isolation, besonders bei voll-remote arbeitenden Mitarbeitern. HBR: The Art of Networking – Warum der Shift von "Was kann ich bekommen?" zu echtem Interesse essenziell ist. TED Talk: If Networking Feels Gross, You're Doing it Wrong – Wie man vom rein transaktionalen Konsumenten zum Beziehungs-Investor wird.





Kapitelmarken:


(00:00) Intro & Vorstellung Johanna Geisler


(03:15) Erleben statt Visitenkarten: Was den AWSC so besonders macht


(07:30) Der "HR AWSC" und warum wir Räume ohne Sales brauchen


(12:45) Von der lokalen Idee zu 35+ Standorten in DACH


(19:20) Die Herausforderung: 150 Ehrenamtliche organisieren


(27:10) Einsamkeit im Remote-Zeitalter bekämpfen


Zielgruppe: Geschäftsführer im Mittelstand, HR-Leiter, Community-Builder und Führungskräfte, die klassische "Business-Breakfasts" satthaben und echte Verbindungen suchen.


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Folge 41 - Entwicklung ist eine Suchbewegung (Gäste: Brille und Bart)
29.03.2026
44 Minuten
Kooperation statt Konkurrenz: Wie Organisationen das Lernen neu entdecken | Be-Passioneer #41




In Folge 41 diskutieren Marc und Micha mit dem Podcast "Mit Brille und Bart" über Fehlerkultur, Szenarioplanung und warum auch Organisationen lernen müssen.


"Worum geht's?": Fehler in der Luftfahrt können katastrophal enden – deshalb teilt die Branche jedes Learning sofort mit der Konkurrenz, um Leben zu retten. Warum versteckt die freie Wirtschaft ihre Fehler lieber hinter verschlossenen Türen, um vermeintliche Wettbewerbsvorteile zu schützen? In dieser Crossover-Doppelfolge stellen wir die Systemfrage: Müssen wir weg von einer konkurrierenden, hin zu einer kooperierenden Wirtschaft?


Darum geht's in dieser Folge:


Fehlerkultur: Was wir von der radikalen Transparenz der Luft- und Raumfahrt lernen können. Kooperationsräume: Warum das Silo-Denken ("Ich gegen den Tischler im Nachbardorf") uns im globalen Markt schwächt. Strategic Foresight: Wie Szenarioplanung Teams hilft, Handlungsfähigkeit in unsicheren Zeiten zurückzugewinnen. Lebenslanges Lernen: Warum nicht nur Mitarbeiter, sondern ganze Unternehmensstrukturen Neugier als treibende Kraft brauchen.





Zentrale Learnings:


Gönnt euch den Blick von außen: Wer im eigenen Saft schmort, verliert die Innovationskraft; externe Impulse machen blinde Flecken sichtbar. Kooperation schlägt Konkurrenz: Das Aufbrechen des "künstlichen Horizonts" und der Austausch über Branchengrenzen hinweg sind die wahren Wettbewerbsvorteile von morgen. Planung ist Vorbereitung, nicht Wahrsagerei: Wenn von fünf Zukunftsszenarien nur eines eintritt, war die Planung nicht umsonst – sie hat die Organisation auf den Umgang mit Wandel vorbereitet.





Weiterführende Links:


Brille und Bart - der Podcast mit Armin und Thomas Amy Edmondson: Building a psychologically safe workplace (TED Talk) McKinsey & Company: Getting practical about the future of work (Organizational Learning) Simon Sinek: The Infinite Game (Führung und langfristige Kooperation)





Kapitelmarken:


(00:00) Begrüßung und Intro: Die Doppelfolge mit Thomas und Armin (03:00) Die Luftfahrt-Analogie: Transparenter Austausch von Fehlern (08:18) Der "künstliche Horizont" und der angebliche Wettbewerbsvorteil (14:55) Strategic Foresight: Szenarioplanung für mehr Sicherheit (22:04) Lebenslanges Lernen für Organisationen und die Kraft der Neugier (31:52) Zentrale Takeaways: Beziehungsorientierung und der Blick von außen





Zielgruppe: Für Geschäftsführer, IT-Leiter und Organisationsentwickler im Mittelstand, die Silos aufbrechen, Unsicherheit reduzieren und eine echte Fehlerkultur etablieren wollen.


(Hinweis: Dies war Teil 2! Den ersten Teil der Doppelfolge findet ihr beim Partnerpodcast "Mit Brille und Bart" in Folge 164).


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Über diesen Podcast

Wir möchten dich herzlich zum #BePassioneer Podcast begrüßen, schön dass du uns gefunden hast. Wir, das sind Michael Braun und Marc Rodenkirchen, und wir möchten euch in Zukunft alle 14 Tage mit einem kurzen und kurzweiligen Podcast rund um Themen wie (Servant) Leadership, Agile Mindset, New Work, Transformation und vieles mehr versorgen. Außerdem begrüßen wir regelmäßig spannende Gäste bei uns, die zusätzliche Perspektiven ins Spiel bringen. Wir sind uns sicher, dass wir neue Impulse auf altbekannte Themen einbringen können. LinkedIn Profil Marc Rodenkirchen LinkedIn Profil Michael Braun Impressum: https://die-passioneers.de/#impressum Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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