Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Stufen.aufs.Ohr Podcast
  4. Die Lebenskunst der Dankbarkeit
Vor kurzem hat uns unser ältester Enkel, eben 18 Jahre alt
geworden, überrascht. Er hat uns gefragt, was wir ihm und seinen
beiden jüngeren Geschwistern als Oma und Opa für ihr Leben
wünschen.

Ich habe sehr spontan geantwortet: Dankbarkeit. Ich habe
hinzugefügt. Dankbarkeit ist eine Lebenshaltung. Es lohnt sich
sie einzuüben. Ganz bewusst zusammentragen, wofür man dankbar
ist. Danken hat es mit Denken zu tun. Was habe ich in meinem
Leben empfangen? Was in letzter Zeit? Ich möchte Menschen danken,
die es gut mit mir meinen, die mir helfen, die sich an mir
freuen. Und ich will Gott danken für so vieles, was ich als
unverdientes Geschenk erkenne. Und auch für das, wo ich anderen
eine Hilfe oder eine Ermutigung war.

Mich hat dazu wieder ganz neu ein Lied von Paul Gerhardt
inspiriert. „Die Lebenskunst der Dankbarkeit“ umschreibt es
Reinhard Deichgräber. Es heißt: „Sollt ich meinem Gott
nicht singen, sollt ich ihm nicht dankbar sein?“ Und
dann nennt er in vielen Strophen, wofür er Gott alles dankbar
ist. Danken hat es mit Denken zu tun und mit der Bereitschaft
sich überraschen zu lassen und zu staunen.

Bis auf die letzte Strophe nennt jede die Summe der Dankbarkeit
in einem wiederkehrenden Bekenntnis. Die Melodie dieser
Doppelzeile ähnelt einer Fanfare:

„Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in
Ewigkeit“.

Im Mittelteil der einzelnen Strophen mit einer innigen,
verhaltenen Melodie nennt der Dichter, wofür er Gott dankt. Für
sein Wesen und sein Leben, die ihm Gott im Mutterleib gegeben
hat.

Er staunt und kann es nicht begreifen, dass uns Gott aus Liebe
sein Liebstes gegeben hat, seinen Sohn.

„O du unergründ’ter Brunnen, wie will doch mein schwacher
Geist,

ob er sich gleich hoch befleißt, deine Lieb ergründen
können?“
Eine andere staunenswerte Entdeckung zum
Danken:

„Wenn mein Können, mein Vermögen, nichts vermag, nichts
helfen kann,

kommt mein Gott und hebt mir an, sein Vermögen
beizulegen.“
Und dann erinnere ich mich an
Situationen, wo ich einfach nicht weiter wusste. Aber dann
spürbar erfahren habe, Gott hat mir einen Weg eröffnet, mit dem
ich nicht gerechnet hatte.

So war es auch mit Stufen des Lebens in Baden. Es wurde mir eine
Tür geöffnet, für drei Jahrzehnte eine Stelle in den
Missionarischen Diensten für Stufen des Lebens einzurichten. Ich
staune immer noch und stimme in das Finale des Liedes ein:

„bis ich dich nach dieser Zeit lob und lieb in
Ewigkeit“.

Wofür wollen Sie heute Gott danken?

Mit dankbarem Herzen grüße ich Sie

Hans-Martin Steffe, Linkenheim-Hochstetten
Episode melden

„Die Lebenskunst der Dankbarkeit“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz