Präzisionsmedizin bei rheumatoider Arthritis: Erkenntnisse aus der NORD-STAR-Studie
Können genetische Marker die Therapieentscheidung verbessern?
6 Minuten
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Beschreibung
vor 8 Monaten
Die rheumatoide Arthritis, abgekürzt RA, ist eine
chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu Gelenkschäden und
Bewegungseinschränkungen führt. In der klinischen Praxis werden
Patienten oft anhand von Antikörpern wie dem Rheumafaktor und
Antikörpern gegen citrullinierte Proteine klassifiziert. Diese
serologischen Marker könnten nicht nur zur Diagnosestellung,
sondern auch zur Vorhersage des Therapieansprechens dienen.Frühere
Studien zeigen, dass Patienten mit Rheumafaktor oder Antikörpern
gegen citrullinierte Proteine unterschiedlich auf Therapien
ansprechen. Besonders das Medikament Abatacept könnte für diese
Patientengruppe vorteilhaft sein. Gleichzeitig gibt es genetische
Faktoren, wie das Shared-Epitope-Allel, die das Erkrankungsrisiko
beeinflussen. Ob diese genetischen Merkmale auch einen Einfluss auf
das Therapieansprechen haben, war bisher unklar.Bisher fehlten
randomisierte Studien, die klären, ob die Kombination aus den
Antikörpern und der Variante des Shared-Epitope-Allels eine
präzisere Therapieentscheidung ermöglichen könnte. Genau hier
setzte die NORD-STAR-Studie an. Die Forscher untersuchten den
Zusammenhang zwischen diesen Biomarkern und dem Ansprechen auf
verschiedene RA-Therapien, um eine mögliche personalisierte
Behandlungsstrategie abzuleiten. Eine Abatacept-Behandlung zeigte
bei Antikörper-positiven RA-Patienten einen Trend zu besserem
medikamentösem Ansprechen im Vergleich zu einer aktiven
konventionellen Behandlung, allerdings konnte keine statistische
Signifikanz gezeigt werden. Link zur Studie (PubMed):
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39079894/ Lend K et al. Association
of rheumatoid factor, anti-citrullinated protein antibodies and
shared epitope with clinical response to initial treatment in
patients with early rheumatoid arthritis: data from a randomised
controlled trial. Ann Rheum Dis 2024; 83:1657-1665 Zu Risiken und
Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre
Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit
Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller
Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten
[elevenlabs.io].
chronisch-entzündliche Erkrankung, die zu Gelenkschäden und
Bewegungseinschränkungen führt. In der klinischen Praxis werden
Patienten oft anhand von Antikörpern wie dem Rheumafaktor und
Antikörpern gegen citrullinierte Proteine klassifiziert. Diese
serologischen Marker könnten nicht nur zur Diagnosestellung,
sondern auch zur Vorhersage des Therapieansprechens dienen.Frühere
Studien zeigen, dass Patienten mit Rheumafaktor oder Antikörpern
gegen citrullinierte Proteine unterschiedlich auf Therapien
ansprechen. Besonders das Medikament Abatacept könnte für diese
Patientengruppe vorteilhaft sein. Gleichzeitig gibt es genetische
Faktoren, wie das Shared-Epitope-Allel, die das Erkrankungsrisiko
beeinflussen. Ob diese genetischen Merkmale auch einen Einfluss auf
das Therapieansprechen haben, war bisher unklar.Bisher fehlten
randomisierte Studien, die klären, ob die Kombination aus den
Antikörpern und der Variante des Shared-Epitope-Allels eine
präzisere Therapieentscheidung ermöglichen könnte. Genau hier
setzte die NORD-STAR-Studie an. Die Forscher untersuchten den
Zusammenhang zwischen diesen Biomarkern und dem Ansprechen auf
verschiedene RA-Therapien, um eine mögliche personalisierte
Behandlungsstrategie abzuleiten. Eine Abatacept-Behandlung zeigte
bei Antikörper-positiven RA-Patienten einen Trend zu besserem
medikamentösem Ansprechen im Vergleich zu einer aktiven
konventionellen Behandlung, allerdings konnte keine statistische
Signifikanz gezeigt werden. Link zur Studie (PubMed):
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39079894/ Lend K et al. Association
of rheumatoid factor, anti-citrullinated protein antibodies and
shared epitope with clinical response to initial treatment in
patients with early rheumatoid arthritis: data from a randomised
controlled trial. Ann Rheum Dis 2024; 83:1657-1665 Zu Risiken und
Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre
Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit
Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller
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