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Seit 2020 vor Ort: Künstler:innen, Kurator:innen und Museumsdirektor:innen im Gespräch – Kunstgeschichte, Kunstmarkt und Gegenwart im deutschsprachigen Raum.
Beschreibung
vor 11 Monaten
„Da wir grundsätzlich mit der Farbe beginnen, analysieren wir
zuerst uns selbst.“ Dieser Satz von Josef Albers aus Interaction of
Color (1963) steht wie ein leiser Schlüssel über dieser Folge.
Gemeinsam mit Dr. Linda Walther, Direktorin des Josef Albers Museum
Quadrat Bottrop, führt das Gespräch in eine konzentrierte Begegnung
mit Josef Albers: Bauhauslehrer, Farbforscher und präziser Denker.
Im Mittelpunkt stehen Homage to the Square, die Idee des „sehen
lernens“ und Albers’ Weg zwischen Deutschland und den USA – vom
Bauhaus über das Black Mountain College bis nach Yale. Die Folge
spricht über Farbe nicht als Dekoration, sondern als Beziehung:
zwischen Farben, Räumen und Wahrnehmung. Auch Anni Albers spielt
eine wichtige Rolle – als eigenständige Künstlerin und als Teil
einer gemeinsamen Haltung, die Kunst als Arbeit an Aufmerksamkeit
versteht. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Museumszentrum Quadrat
selbst: auf seiner Sammlung, seiner Architektur und der Frage, wie
ein Haus ein Werk über Jahrzehnte begleiten kann, ohne es
festzuschreiben. Mit Blick auf die Wechselausstellung Color
Everywhere öffnet sich außerdem ein Dialog zur Gegenwart: Farbe als
künstlerischer Denkraum – damals wie heute.
zuerst uns selbst.“ Dieser Satz von Josef Albers aus Interaction of
Color (1963) steht wie ein leiser Schlüssel über dieser Folge.
Gemeinsam mit Dr. Linda Walther, Direktorin des Josef Albers Museum
Quadrat Bottrop, führt das Gespräch in eine konzentrierte Begegnung
mit Josef Albers: Bauhauslehrer, Farbforscher und präziser Denker.
Im Mittelpunkt stehen Homage to the Square, die Idee des „sehen
lernens“ und Albers’ Weg zwischen Deutschland und den USA – vom
Bauhaus über das Black Mountain College bis nach Yale. Die Folge
spricht über Farbe nicht als Dekoration, sondern als Beziehung:
zwischen Farben, Räumen und Wahrnehmung. Auch Anni Albers spielt
eine wichtige Rolle – als eigenständige Künstlerin und als Teil
einer gemeinsamen Haltung, die Kunst als Arbeit an Aufmerksamkeit
versteht. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Museumszentrum Quadrat
selbst: auf seiner Sammlung, seiner Architektur und der Frage, wie
ein Haus ein Werk über Jahrzehnte begleiten kann, ohne es
festzuschreiben. Mit Blick auf die Wechselausstellung Color
Everywhere öffnet sich außerdem ein Dialog zur Gegenwart: Farbe als
künstlerischer Denkraum – damals wie heute.
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