Folge 267: Léon Degrelle – Der Aufstieg des Rexisten zu „Hitlers Sohn“
vor 10 Monaten
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Das nationalsozialistische Regime war geprägt von politischen
Aufsteigern – eine soziale Dynamik, die sich auch jenseits
Deutschlands beobachten ließ. In Belgien steht Léon Degrelle
exemplarisch für diesen Typus: Vom katholischen Publizisten und
Jugendführer entwickelte er sich zum überzeugten
Nationalsozialisten und aktiven Kollaborateur.
Als Gründer der rexistischen Bewegung trat er zunächst als
Reformer auf. Doch mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion
radikalisierte sich sein Kurs. Mit der Gründung der Wallonischen
Legion und dem Beitritt zur Waffen-SS wurde Degrelle zum Symbol
ideologisch motivierter Kollaboration. Hitler ehrte ihn angeblich
als seinen „idealen Sohn“.
Seine enge Verbindung zur NS-Führung, sein Einsatz an der
Ostfront und seine medienwirksame Selbststilisierung machten ihn
zu einer der bekanntesten Figuren der faschistischen
Zusammenarbeit in Europa.
Doch sein Lebensweg wirft grundlegende Fragen auf: Welche Kräfte
führten zur Radikalisierung eines katholischen Intellektuellen?
Und warum konnte ein nationalsozialistischer Kriegsverbrecher
nach 1945 unbehelligt im Exil weiterwirken – als Unternehmer,
Publizist und Apologet des Dritten Reiches?
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