Segen und Verheißung

Segen und Verheißung

3 Minuten

Beschreibung

vor 2 Jahren

Segen und Verheißung, diese Begriffe haben mich in der letzten
Zeit bewegt. Ausgelöst wurden diese Gedanken durch den Kurs im
Rahmen von Stufen des Lebens „Ob Vertrauen sich lohnt?!“ die
Abrahamgeschichte, den wir hier gerade in Heidelberg durchführen.


Gott fordert Abraham auf, aufzubrechen und alles zu verlassen.
Dabei verheißt er ihm:


ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen
und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen
sein


Gott verspricht ihm Nachkommen so viel wie Sterne am Himmel sind,
so viel wie Sandkörner am Meer.


Abraham und seine Frau Sara erleben zunächst was ganz anderes:
Heimatlosigkeit, Namenlosigkeit und vor allem Kinderlosigkeit. Es
folgt ein langer Weg voller Irrungen und Wirrungen, Zusagen,
Segen, neuen Schritten und an vielen Stellen Altäre der
Dankbarkeit für einen so großen Gott.


Mich beeindruckt die Tiefe und Weite dieser Verheißungen
nicht nur für Abraham und Sara, sondern für ein
ganzes Volk und letztendlich für jeden
von uns.


Das ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu fassen und hilft
mir doch, über mein menschliches kleines Erleben in aller
Ehrfurcht und staunend hinauszusehen.


Es gab Krisensituationen in meinem Leben, da hat mir
gerade dieser Blick, dieser Aufblick in den Sternenhimmel, auch
auf die Abrahamgeschichte geholfen.


In der Passion und an Ostern vollenden sich
diese Verheißungen.


Hier wird die Sehnsucht Gottes deutlich, die
um unsere Liebe ringt.


Indem Er uns Seinen Sohn schenkte, dem auch
die tiefste Finsternis nicht erspart blieb und
der uns segensvoll zusagt:


Fürchte dich nicht! Ich bin bei dir!


Karfreitag und Ostern,
Angst und Vertrauen,
Finsternis und Licht sind so
nah beieinander.


Da sind wir angewiesen, wie auch Abraham, zu
warten, zu vertrauen, zu
hoffen, den Segen zu erfahren.


Wie habe ich es neulich bei Sarah Young gelesen:


„Warten, Vertrauen und Hoffen sind eng
miteinander verbunden, wie goldene
Fäden, die miteinander verknüpft sind
und ein starkes Seil bilden.


Vertrauen ist der wichtigste
Faden.


Warten und Hoffen verschönern diesen Faden und
machen das Seil, das uns mit Gott verbindet,
stärker.“


Das lädt uns ein, hoffnungsfroh,
erwartungsvoll zu leben,


Ausschau zu halten, die Ohren
zu spitzen, mit allen Sinnen sich auszustrecken
nach den Liebesbotschaften, SegensspurenGottes
im Unterwegssein und diese in Dankbarkeit im
Hier und Jetzt zu entdecken.


Diese Erfahrungen wünsche ich Ihnen als Gesegnete und
Segnende

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