775 - Westfalen. Archäologie, Macht und Erinnerung
Wie erzählt man Geschichte, wenn Identität nicht aus Grenzen
entsteht, sondern aus Erinnerung, Deutung und Wandel?
1 Stunde 29 Minuten
Podcast
Podcaster
Kunstpodcast aus Ausstellungen, Ateliers und Sammlungen – über Prozesse, Entscheidungen, Kunstgeschichte und Gegenwart. Verständliche Gespräche, die die Relevanz von Kunst im Alltag greifbar machen.
Beschreibung
vor 9 Monaten
Wie erzählt man eine Region, die nie klar umrissen war – aber
voller Geschichten steckt? Diese Folge nimmt das Jubiläum 1250
Jahre Westfalen zum Anlass, über Erinnerung, Macht und historische
Zuschreibungen nachzudenken. Ausgangspunkt ist die Ausstellung „775
– Westfalen. Die Ausstellung“ im LWL-Museum in der Kaiserpfalz in
Paderborn. Gemeinsam mit Museumsleiter Dr. Martin Kroker, Kuratorin
Anne Karl und Szenograf Dominik Kolm geht es um Archäologie als
Erkenntnisform, um das Erzählen von Geschichte jenseits fester
Grenzen und um die Frage, wie Identität entsteht, wenn Regionen
eher aus Geschichten als aus Linien bestehen. Die erste
schriftliche Erwähnung Westfalens im Jahr 775 markiert keinen
Ursprung, sondern einen politischen Moment. Genau dort setzt das
Gespräch an: bei Erinnerung als Prozess, bei Machtverhältnissen im
Erzählen von Geschichte und bei der Verantwortung von Museen,
historische Komplexität sichtbar zu machen. Diese Episode ist Teil
der Gesprächsreihe „Genau! Westfalen!“ im Themenjahr 1250 Jahre
Westfalen, gefördert von der LWL-Kulturstiftung und der
LWL-Kulturabteilung.
voller Geschichten steckt? Diese Folge nimmt das Jubiläum 1250
Jahre Westfalen zum Anlass, über Erinnerung, Macht und historische
Zuschreibungen nachzudenken. Ausgangspunkt ist die Ausstellung „775
– Westfalen. Die Ausstellung“ im LWL-Museum in der Kaiserpfalz in
Paderborn. Gemeinsam mit Museumsleiter Dr. Martin Kroker, Kuratorin
Anne Karl und Szenograf Dominik Kolm geht es um Archäologie als
Erkenntnisform, um das Erzählen von Geschichte jenseits fester
Grenzen und um die Frage, wie Identität entsteht, wenn Regionen
eher aus Geschichten als aus Linien bestehen. Die erste
schriftliche Erwähnung Westfalens im Jahr 775 markiert keinen
Ursprung, sondern einen politischen Moment. Genau dort setzt das
Gespräch an: bei Erinnerung als Prozess, bei Machtverhältnissen im
Erzählen von Geschichte und bei der Verantwortung von Museen,
historische Komplexität sichtbar zu machen. Diese Episode ist Teil
der Gesprächsreihe „Genau! Westfalen!“ im Themenjahr 1250 Jahre
Westfalen, gefördert von der LWL-Kulturstiftung und der
LWL-Kulturabteilung.
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