Argentarius - Vom Gelde - 3. Brief
19 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
In dieser Folge zitieren wir den dritten Brief aus dem Hörbuch
"Argentarius - Vom Gelde" aus dem oeconimus-Verlag. Eingesprochen
von Christian Leuenberg.
Der an seinen Sohn gerichtete Brief erklärt die grundlegende
Natur des Geldes. Geld stellt nach Argentarius einen Anspruch auf
Gegenleistung dar, der auf zuvor erbrachten Leistungen beruht.
Ein Arbeiter, der für 200 Mark arbeitet, hat zunächst nur einen
Anspruch gegen seinen Arbeitgeber. Nach der Bezahlung in Geld
wird dieser Anspruch allgemeiner - er richtet sich gegen die
gesamte Gesellschaft. Geld ermöglicht also einen flexiblen Tausch
von Gütern.
Die Geldmenge in einem Land hängt von den noch nicht vollzogenen
Tauschvorgängen ab. Eine staatliche Ausweitung der Geldmenge
sieht er kritisch: Neue Geldscheine schaffen keine zusätzliche
Kaufkraft, sondern verteilen bestehende Ansprüche um. Dies führt
zu Inflation, bei der die Preise steigen und die bisherigen
Geldhalter jedesmal enteignet werden. Der Staat kann also durch
Geldschöpfung kein wirklich neues Geld schaffen, sondern nur
Kaufkraft umverteilen, oftmals - eigentlich fast immer - zu
seinen Gunsten.
Der Staat solle sich aus der aktiven Geldschöpfung heraushalten,
da diese keine wirtschaftliche Verbesserung bringe, sondern eher
schade. Geld ist kein Staatsprodukt, sondern ein sich selbst
regulierendes Tauschmittel.
Hier geht´s zum Hörbuch:
Argentarius - Vom Gelde
https://www.audible.de/pd/B0CX5XWM8T
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