John Law - Der erste Keynesianer

John Law - Der erste Keynesianer

17 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr

In dieser Folge unterhalten sich zwei KI-Moderatoren über ein
historisches Geldexperiment im Frankreich des 18. Jahrhunderts.


Die Moderatoren schildern die bemerkenswerte Geschichte von John
Law, einem schottischen Ökonomen, Glücksspieler und Visionär, der
im 18. Jahrhundert durch seine bahnbrechenden, aber letztlich
katastrophalen wirtschaftlichen Experimente in Frankreich bekannt
wurde. Als Verfechter des Papiergeldes und einer expansiven
Geldpolitik versuchte Law, die französische Wirtschaft nach den
zermürbenden Kriegen unter Ludwig XIV. durch seine
"Mississippi-Gesellschaft" und die Einführung einer Zentralbank
zu stabilisieren. Seine Ansätze, die heute als frühkeynesianisch
gelten, führten zunächst zu einem wirtschaftlichen Aufschwung,
lösten aber bald eine massive Finanzkrise aus, da seine
spekulativen Maßnahmen und die unkontrollierte Ausweitung der
Geldmenge letztlich das Vertrauen zerstörten.


Folgen Sie Laws Aufstieg vom Glücksspieler zum mächtigsten Mann
Frankreichs, seine damals völlig neuen, aber riskanten währungs-
und wirtschaftspolitischen Ideen sowie seinen spektakulären
Sturz. Neben der ökonomischen Analyse werfen wir einen kritischen
Blick auf die sozialen und politischen Auswirkungen von Laws
Experimenten, die Frankreich in eine tiefe Krise stürzten.


Buch-Empfehlung zum Thema:


Carl Colbert - Der Börsenschwindel des John Law: Ein Beitrag zur
Revolutions- und Sittengeschichte


weitere Bücher zum Thema:


Hans Ostwald - Sittengeschichte der Inflation


Carl Menger - Über den Ursprung des Geldes


Argentarius - Vom Gelde


Alfred Mitchell-Innes - Die Kredittheorie des Geldes





Für mehr pro-freiheitlichem Stuff klicke hier (oeconimus.com)

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15