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bto#295 – Kaum eine Generation ist so egoistisch
mit den Ressourcen des Landes umgegangen wie die heute
regierende. Die Liste der Versäumnisse ist lang und erschreckend:
verfallende Infrastruktur, rückständige Digitalisierung, zu
schlechtes Bildungswesen, verfehlte Migrationspolitik und marode
Bundeswehr. Die Politik der letzten Jahrzehnte hat die
finanziellen Belastungen systematisch in die Zukunft verschoben
und die neue schwarz-rote Bundesregierung ist angetreten, diese
Generationenungerechtigkeit konsequent fortzusetzen: Die
Sanierung der maroden Infrastruktur und die Subventionierung der
untragbar gewordenen Energiekosten soll die künftige Generation
ebenso schultern, wie sie auch die Herstellung der
Verteidigungsfähigkeit bezahlen soll. Nebenher erlauben die als
“Vermögen” verkauften Sonderschuldentöpfe auch noch die
Beibehaltung viel zu hoher Konsumausgaben in den Haushalten von
Bund und Ländern. 

Jene, die in den letzten Jahrzehnten in den Genuss der
Steuermittelverwendung für konsumtive Ausgaben gekommen sind,
werden auch künftig geschont. Das Rentenniveau wird
festgeschrieben, die weitaus großzügigeren Pensionen nicht einmal
als Problem erwähnt. Reformen sind also überfällig. Doch was ist
noch möglich? Ist das gängige Renten-Narrativ wirklich so
dramatisch, wie es oft dargestellt wird? Darüber spricht Daniel
Stelter mit Dr. Bernd Raffelhüschen, Professor für
Finanzwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums
Generationenverträge an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Hörerservice

Der Kommentar von Daniel Stelter aus dem Jahr 2019:
https://is.gd/xYev3D 

Text zum Anstieg der Sozialabgaben: https://is.gd/1CAa66 

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„Die Alten plündern die Zukunft“

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