Unter Freunden: Jörg Swoboda – „Alles prüfen, das Gute behalten“
vor 1 Jahr
In einem seiner Lieder heißt es: „Alles oder nichts gilt nur von
Fall zu Fall. Doch alles prüfen, das Gute behalten, das gilt
überall.“ Damit bekennt sich Jörg Swoboda zu einem besonnenen
Umgang mit der Tradition und lässt gleichzeitig seinen...
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Hier herrscht Harmonie im Kontrafunk. Schriftsteller und Liedermacher Bernhard Lassahn, auch genannt „der Milde aus dem Norden“, unterhält sich mit Gästen, die in Kultur und Gesellschaft etwas Besonderes beigetragen haben. Der Ton ist heiter, manchmal....
Beschreibung
vor 1 Jahr
In einem seiner Lieder heißt es: „Alles oder nichts gilt nur von
Fall zu Fall. Doch alles prüfen, das Gute behalten, das gilt
überall.“ Damit bekennt sich Jörg Swoboda zu einem besonnenen
Umgang mit der Tradition und lässt gleichzeitig seinen christlichen
Hintergrund durchscheinen. Er hat rund 400 Erweckungslieder
geschrieben, die außerhalb der christlichen Gemeinden weitgehend
unbekannt sind. Doch den unabhängigen Gemeinden fehlten aktuelle
Lieder, also hat Swoboda eigene Stücke ausprobiert und sich dabei
an Pete Seeger und an Gospel-Gesängen orientiert. Er erzählt, wie
sich die Gemeinden dem Totalitätsanspruch der DDR widersetzen
konnten, indem sie aus persönlicher Überzeugung Christus folgten,
nicht dem Staat, nicht der Partei. Das gilt heute wieder, denn es
zeichnet sich eine Entwicklung ab, die auf einen neuen
Alles-oder-nichts-Totalitarismus hinausläuft.
Fall zu Fall. Doch alles prüfen, das Gute behalten, das gilt
überall.“ Damit bekennt sich Jörg Swoboda zu einem besonnenen
Umgang mit der Tradition und lässt gleichzeitig seinen christlichen
Hintergrund durchscheinen. Er hat rund 400 Erweckungslieder
geschrieben, die außerhalb der christlichen Gemeinden weitgehend
unbekannt sind. Doch den unabhängigen Gemeinden fehlten aktuelle
Lieder, also hat Swoboda eigene Stücke ausprobiert und sich dabei
an Pete Seeger und an Gospel-Gesängen orientiert. Er erzählt, wie
sich die Gemeinden dem Totalitätsanspruch der DDR widersetzen
konnten, indem sie aus persönlicher Überzeugung Christus folgten,
nicht dem Staat, nicht der Partei. Das gilt heute wieder, denn es
zeichnet sich eine Entwicklung ab, die auf einen neuen
Alles-oder-nichts-Totalitarismus hinausläuft.
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