»Ich bin ostdeutsch und gegen die AfD«

»Ich bin ostdeutsch und gegen die AfD«

Lesung und Diskussion mit der Buchautorin und Wissenschaftlerin Prof. Dr. Susan Arndt
1 Stunde 4 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr

Wir befinden uns wenige Tage vor der Bundestagswahl 2025.
Erstmals könnte die AfD, wenn die Umfragen Realität werden
sollten, zweitstärkste Kraft im Deutschen Bundestag werden.



Viel war in diesem Wahlkampf von der AfD die Rede. Im Deutschen
Bundestag inszenierte der Kanzlerkandidat von CDU und CSU,
Friedrich Merz, eine Abstimmung von Union, FDP und BSW gemeinsam
mit der AfD. 


Statt über die Zukunftsthemen zu sprechen, über Wirtschaft und
Klima beispielsweise, wurde vor allem das rechte Narrativ der
Migration als vermeintliche Mutter aller Probleme bedient.


Die AfD ist ein gesamtdeutsches Problem. Aber immer noch wird sie
als ein ostdeutsches Phänomen betrachtet. Dabei wählt weit mehr
als die Hälfte der Ostdeutschen nicht die AfD sondern
demokratische Parteien. 



Susan Arndt hat darüber ein sehr persönliches Buch geschrieben,
in dem sie der Mehrheit derjenigen, die nicht die AfD wählen,
eine Stimme gibt. Sie fragt in »Ich bin ostdeutsch und gegen die
AfD«, erschienen im Verlag C.H.Beck, wie ein Miteinander gegen
Diskriminierungen und Ausgrenzungen gestaltet werden kann.



Die Inhaber:in-geführte Buchhandlung Moby Dick im Berliner
Prenzlauer Berg veranstaltete dazu eine Lesung und Diskussion mit
der Autorin Susan Arndt, die ich moderierte. In dieser Folge von
KUNST DER FREIHEIT ist die Dokumentation der etwas mehr als
einstündigen Veranstaltung nachzuhören.

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