Update: Kommt Corona doch aus dem Labor?

Update: Kommt Corona doch aus dem Labor?

Der BND glaubt schon seit 2020, die Pandemie habe in einem Labor in Wuhan begonnen. Warum schwieg die Bundesregierung? Und: Russland zögert mit dem Waffenstillstand.
11 Minuten

Beschreibung

vor 11 Monaten
Fünf Jahre ist es her, dass das Coronavirus zum ersten Mal in der
chinesischen Stadt Wuhan entdeckt wurde. Bis heute ist die Frage
ungeklärt, wo das Virus seinen Ursprung hatte. Auf dem Tiermarkt
der Stadt – oder etwa doch im Labor? Einer neuen Recherche der ZEIT
und der "Süddeutschen Zeitung" zufolge soll der
Bundesnachrichtendienst (BND) die Spur bereits zu Beginn der
Pandemie in das Institut für Virologie in Wuhan zurückverfolgt
haben. Nach Auswertungen aller Indizien war sich der BND demnach
weitgehend sicher, dass das Virus aus dem Labor stammt. Einen
finalen Beweis hatte er allerdings nicht. In der politischen
Öffentlichkeit in Deutschland wurde diese "Labor-These" dagegen
lange als unplausibel bewertet. Warum zwei Bundesregierungen die
Erkenntnisse des BND unter Verschluss gehalten haben und wieso die
Erkenntnisse genau jetzt ans Licht kommen, erklärt
ZEIT-Investigativchef Holger Stark, einer der Köpfe hinter der
Recherche, im Podcast. Russland hat zurückhaltend auf die
Annäherung zwischen der Ukraine und den USA reagiert und bremst die
Hoffnung auf eine schnelle Einigung auf eine Waffenruhe. Bei
Gesprächen in Saudi-Arabien hatte die Ukraine der US-Forderung nach
einer zeitlich begrenzten Waffenruhe zugestimmt. Im Gegenzug setzen
die USA die vereinbarten Militärhilfen für die Ukraine fort und
stellen dem Land wieder Geheimdienstinformationen zur Verfügung.
ZEIT-ONLINE-Redakteur Maxim Kireev analysiert im Podcast, welche
Reaktion von Putin zu erwarten ist und was der Deal für die Ukraine
bedeutet. Außerdem im Podcast:  - Seit heute Morgen erheben
die USA 25 Prozent Zölle auf alle Importe von Stahl und Aluminium
aus Europa. Als Reaktion darauf hat die EU bereits Abgaben auf
US-Produkte wie Jeans, Whiskey und Motorräder verhängt. - Die Linke
will mit einer weiteren Klage vor dem Bundesverfassungsgericht
einen Beschluss des alten Bundestages über das von Union und SPD
geplante Schuldenpaket verhindern. Was noch? Wikipedia soll schöner
werden.   Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion:
Jannis Carmesin Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen?
Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur
Folge: Recherche zum Coronavirus: Tiefrot als "Geheim" gestempelt
War da was? – Geschichte einer Pandemie Krieg in der Ukraine: Für
Putin ist das ein Dilemma Verhandlungen in Dschidda: Die neue
Schweiz Handelskonflikt: Wer zahlt für Trumps Zollwut?
Handelskonflikt: Trump nimmt Verdopplung der Stahlzölle gegen
Kanada zurück Verteidigungsausgaben: Linke reicht weitere Klage
gegen geplantes Finanzpaket ein Wir möchten mehr darüber erfahren,
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