"Wir vervier- oder verfünffachen die Produktion eines vorhandenen Windparks" - Lars Meyer (Nextwind)
36 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 11 Monaten
Lange Genehmigungsverfahren waren das Nadelöhr der Energiewende,
Windkraft-Projektentwickler mussten früher bis zu drei Jahre auf
grünes Licht warten. Jetzt erhalten sie ihre Genehmigung teilweise
schon nach zehn Monaten. In "So techt Deutschland" erklärt Lars
Meyer von Nextwind, warum sich die Bürokratie lockert, was das für
den Ausbau der Windenergie bedeutet und wo es noch hakt. Nextwind
hat sich auf die Modernisierung bestehender Windparks
spezialisiert, anstatt neue Anlagen auf unerschlossenen Flächen zu
errichten. "Wir konzentrieren uns darauf, die Produktion aus dem
vorhandenen Standort zu vervier- oder verfünffachen", sagt er im
Podcast. Dieser Vorgang nennt sich Repowering, der große Vorteil
liegt in der Effizienz. Anstatt mühsam neue Genehmigungen für
unerschlossene Standorte zu beantragen und mit Widerständen aus der
Bevölkerung zu kämpfen, nutzt Nextwind bestehende Infrastruktur.
Die Akzeptanz in den Gemeinden ist höher, da es bereits Windparks
gibt, auch die Genehmigungsprozesse laufen schneller ab. Zudem sind
moderne Windräder deutlich leistungsfähiger, sodass mit weniger
Anlagen mehr Strom erzeugt werden kann. "Wenn man von einer
bestehenden Windressource vier- bis fünfmal so viel Energie
erzeugen kann wie mit alter Technologie, ist der positive Beitrag
für die Klimabilanz unstrittig", sagt Meyer. Deutschland gehört im
globalen Vergleich zu den führenden Windenergiemärkten und belegt
hinter China und den USA den dritten Platz. Trotz der
vergleichsweisen kleinen Fläche ist das Land eine treibende Kraft
im Ausbau erneuerbarer Energien. "Es gibt heute zwei Länder mit
einer höheren installierten Kapazität als Deutschland, aber wenn
man die Größe von China und den USA mit Deutschland vergleicht,
sieht man, was wir eigentlich geleistet haben", betont Meyer. Ihm
zufolge kommt inzwischen immer mehr Tempo in den Ausbau der
Erneuerbaren, das sei der "Verdienst der alten Regierung".
Noch-Bundeswirtschaftsminister Habeck habe die
Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt. Wie sich die Windkraft
weiterentwickelt, was sie für den Strompreis bedeutet und welche
politischen Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielen, erzählt
Lars Meyer in der aktuellen Folge von "So techt Deutschland".
Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann
schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere
allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Alle Rabattcodes
und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier:
https://linktr.ee/sotechtdeutschland Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy.
Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Windkraft-Projektentwickler mussten früher bis zu drei Jahre auf
grünes Licht warten. Jetzt erhalten sie ihre Genehmigung teilweise
schon nach zehn Monaten. In "So techt Deutschland" erklärt Lars
Meyer von Nextwind, warum sich die Bürokratie lockert, was das für
den Ausbau der Windenergie bedeutet und wo es noch hakt. Nextwind
hat sich auf die Modernisierung bestehender Windparks
spezialisiert, anstatt neue Anlagen auf unerschlossenen Flächen zu
errichten. "Wir konzentrieren uns darauf, die Produktion aus dem
vorhandenen Standort zu vervier- oder verfünffachen", sagt er im
Podcast. Dieser Vorgang nennt sich Repowering, der große Vorteil
liegt in der Effizienz. Anstatt mühsam neue Genehmigungen für
unerschlossene Standorte zu beantragen und mit Widerständen aus der
Bevölkerung zu kämpfen, nutzt Nextwind bestehende Infrastruktur.
Die Akzeptanz in den Gemeinden ist höher, da es bereits Windparks
gibt, auch die Genehmigungsprozesse laufen schneller ab. Zudem sind
moderne Windräder deutlich leistungsfähiger, sodass mit weniger
Anlagen mehr Strom erzeugt werden kann. "Wenn man von einer
bestehenden Windressource vier- bis fünfmal so viel Energie
erzeugen kann wie mit alter Technologie, ist der positive Beitrag
für die Klimabilanz unstrittig", sagt Meyer. Deutschland gehört im
globalen Vergleich zu den führenden Windenergiemärkten und belegt
hinter China und den USA den dritten Platz. Trotz der
vergleichsweisen kleinen Fläche ist das Land eine treibende Kraft
im Ausbau erneuerbarer Energien. "Es gibt heute zwei Länder mit
einer höheren installierten Kapazität als Deutschland, aber wenn
man die Größe von China und den USA mit Deutschland vergleicht,
sieht man, was wir eigentlich geleistet haben", betont Meyer. Ihm
zufolge kommt inzwischen immer mehr Tempo in den Ausbau der
Erneuerbaren, das sei der "Verdienst der alten Regierung".
Noch-Bundeswirtschaftsminister Habeck habe die
Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt. Wie sich die Windkraft
weiterentwickelt, was sie für den Strompreis bedeutet und welche
politischen Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielen, erzählt
Lars Meyer in der aktuellen Folge von "So techt Deutschland".
Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann
schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere
allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Alle Rabattcodes
und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier:
https://linktr.ee/sotechtdeutschland Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy.
Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Weitere Episoden
23 Minuten
vor 1 Monat
42 Minuten
vor 2 Monaten
34 Minuten
vor 2 Monaten
37 Minuten
vor 2 Monaten
28 Minuten
vor 2 Monaten
In Podcasts werben
Abonnenten
Dortmund
Kommentare (0)