Deutschland braucht einen neuen Umgangston - mit Sarna Röser (Unternehmer in Bewegung)
36 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Jahr
Wer sich in Deutschland mit Wirtschaftspolitik beschäftigt, kommt
an Sarna Röser nicht vorbei. Als Vorsitzende der Jungen Unternehmer
hat sie den Diskurs jahrelang mitbestimmt. Mit ihrer neuen
Initiative "Unternehmer in Bewegung" möchte sie erreichen, dass
sich die Wirtschaft mehr in den politischen Diskurs einbringt. "Wir
müssen uns jetzt einmischen", sagt sie in "So techt Deutschland".
Röser spürt bei Delegationsreisen in andere Länder
Aufbruchsstimmung und Tatendrang, während in Deutschland nach ihrem
Empfinden oft eher eine Negativspirale vorherrscht. "Wir brauchen
einen Neustart für unser Land", sagt sie. Das bedeute für sie nicht
nur neue Ideen, sondern auch einen neuen Umgangston: "Wir stecken
gerade in einer Klimakrise der menschlichen Art", warnt sie. Der
rüde Diskussionsstil sei Gift, um Menschen für einen Wandel zu
begeistern. Die Beton- und Zementbranche, in der Rösers
Familie seit 1923 verankert ist, bekommt den Wandel besonders zu
spüren. Klimaschutz, CO2-Ausstoß und hohe Energiekosten setzen
Unternehmen wie dem Ihrigen zu, obwohl die Branche längst nach
klimafreundlicheren Lösungen sucht - etwa durch alternative
Zementzusammensetzungen, die den CO2-Ausstoß um bis zu 70 Prozent
reduzieren könnten. "Es ist nicht so, dass wir die letzten Jahre
nichts getan haben", bekräftigt Röser. Doch Politik müsse
Rahmenbedingungen schaffen, damit solche Innovationen im Markt
ankommen. "Wir brauchen weniger Staat und mehr Markt", fordert sie.
Nur so könne die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland gesichert
werden. Röser wird gleichzeitig nicht müde, für einen
positiven Aufbruch zu werben. "Ich bezeichne mich als Patriotin,
ich will hier am Standort Deutschland bleiben", sagt die
Unternehmerin. Dazu gehöre ein gesundes Maß an Optimismus, das sie
längst im eigenen Betrieb vorlebt. Die Digitalisierung hat ihr
Unternehmen in vielen Bereichen bereits grundlegend verändert, von
der Produktion bis zur Verwaltung. Noch wichtiger ist ihr aber, das
gesamte Team mitzunehmen und Mut zu machen. Denn für Röser ist
klar: "Wir müssen die Ärmel hochkrempeln, wir müssen alle mit
anpacken." Wie Röser als künftige Geschäftsführerin der Karl Röser
& Sohn den Wandel gestalten will und was sie sich für
Deutschland wünscht, erzählt sie in der neuen Folge von "So techt
Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und
Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail
an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie
unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Alle
Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie
hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy.
Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
an Sarna Röser nicht vorbei. Als Vorsitzende der Jungen Unternehmer
hat sie den Diskurs jahrelang mitbestimmt. Mit ihrer neuen
Initiative "Unternehmer in Bewegung" möchte sie erreichen, dass
sich die Wirtschaft mehr in den politischen Diskurs einbringt. "Wir
müssen uns jetzt einmischen", sagt sie in "So techt Deutschland".
Röser spürt bei Delegationsreisen in andere Länder
Aufbruchsstimmung und Tatendrang, während in Deutschland nach ihrem
Empfinden oft eher eine Negativspirale vorherrscht. "Wir brauchen
einen Neustart für unser Land", sagt sie. Das bedeute für sie nicht
nur neue Ideen, sondern auch einen neuen Umgangston: "Wir stecken
gerade in einer Klimakrise der menschlichen Art", warnt sie. Der
rüde Diskussionsstil sei Gift, um Menschen für einen Wandel zu
begeistern. Die Beton- und Zementbranche, in der Rösers
Familie seit 1923 verankert ist, bekommt den Wandel besonders zu
spüren. Klimaschutz, CO2-Ausstoß und hohe Energiekosten setzen
Unternehmen wie dem Ihrigen zu, obwohl die Branche längst nach
klimafreundlicheren Lösungen sucht - etwa durch alternative
Zementzusammensetzungen, die den CO2-Ausstoß um bis zu 70 Prozent
reduzieren könnten. "Es ist nicht so, dass wir die letzten Jahre
nichts getan haben", bekräftigt Röser. Doch Politik müsse
Rahmenbedingungen schaffen, damit solche Innovationen im Markt
ankommen. "Wir brauchen weniger Staat und mehr Markt", fordert sie.
Nur so könne die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland gesichert
werden. Röser wird gleichzeitig nicht müde, für einen
positiven Aufbruch zu werben. "Ich bezeichne mich als Patriotin,
ich will hier am Standort Deutschland bleiben", sagt die
Unternehmerin. Dazu gehöre ein gesundes Maß an Optimismus, das sie
längst im eigenen Betrieb vorlebt. Die Digitalisierung hat ihr
Unternehmen in vielen Bereichen bereits grundlegend verändert, von
der Produktion bis zur Verwaltung. Noch wichtiger ist ihr aber, das
gesamte Team mitzunehmen und Mut zu machen. Denn für Röser ist
klar: "Wir müssen die Ärmel hochkrempeln, wir müssen alle mit
anpacken." Wie Röser als künftige Geschäftsführerin der Karl Röser
& Sohn den Wandel gestalten will und was sie sich für
Deutschland wünscht, erzählt sie in der neuen Folge von "So techt
Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und
Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail
an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie
unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Alle
Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie
hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Unsere allgemeinen
Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy.
Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Weitere Episoden
23 Minuten
vor 1 Monat
42 Minuten
vor 2 Monaten
34 Minuten
vor 2 Monaten
37 Minuten
vor 2 Monaten
28 Minuten
vor 2 Monaten
In Podcasts werben
Abonnenten
Dortmund
Kommentare (0)